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Re: Jesus ist gestorben – für mich?
von Cleopatra am 20.10.2016 07:57Guten Morgen,
Hast du meinen ganzen Beitrag gelesen?
In dem Beitrag ging es um Sünde, nicht um unsere Anwesenheit vor 2000 Jahren.
Hast du noch nie gesündigt? Bist du nicht angewiesen auf die Vergebung deiner Sünden?
Wir können es erfahren, wenn wir die Bibel lesen.
Denn dort lernen wir Gott und seine Maßstäbe kennen.
Lg Cleo
PS: Doppelaccount? Bist du noch mit einem anderen Nicknamen hier? Dann lösche ihn bitte umgehend.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Burgen am 19.10.2016 23:06Hallöchen,
im AT 4. Mose 10, 31 - 36 kommt vielleicht dem NT am nahesten.
Mose bittet (seinen Schwiegervater) eindringlich sie nicht zu verlassen auf dem weiteren Weg in das verheißene Land.
Erst sagt Mose zu:
"Verlass uns doch nicht, denn du weißt, wo wir in der Wüste lagern sollen; "
_ also, er, hält ganz fest an den Menschen, seinen Schwiegervater, fest, setzt sein ganzes Vertrauen und seine Hoffnung in des Mannes Gegenwart _
"du sollst unser Auge sein"
Mose verspricht:
"Wenn du mit uns ziehst, so soll sein: Was der HERR Gutes an uns tut, das wollen wir an dir tun."
Die Wolke des HERRN war bei Tag über ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen.
Mose : "HERR, steh auf, damit deine Feinde sich zerstreuen und die dich hassen, vor dir fliehen !"
Und wenn die Bundeslade - die Wolke ruhte, stehen blieb, die Menschen zu Ruhe kamen,
sagte Mose:
"Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende Wanderer, Israels !"
*******************************
Könnt ihr das ebenso in eurem Leben mit Gott - Jesus - anwenden?
Damals konnten die Menschen Gott in der Wolken - und Feuersäule fast greifbar erleben.
Ganz abgesehen davon, dass Mose den direkten Kontakt mit Gott hatte und die anderen es am Gesicht sehen konnten.
*******************************
Im NT leben die Nachfolger Jesu in der Erwartung seiner baldigen Wiederkunft.
Besonders in den Briefen können wir lesen, dass die Menschen noch zu Lebzeiten Jesus erwarteten.
Doch es verzog sich bis jetzt.
Was bewirkte nun die Erwartung auf Jesus Wiederkunft?
Ich denke, zB. eine freudige Erwartungshaltung. Und damit auch Kraft mutig Jesu Tod und seine Auferstehung anderen weiter zu sagen.
**************
Wenn Jesus nun in 3 Tagen käme - wie findet er uns vor? Wie die "klugen" Jungfrauen?
Oder werden ganz andere Menschen eingeladen ihm zu begegnen? Wie bei dem Fest, wo jeder Eingeladene etwas anderes zu tun hatte?
**************
Diese Erwartungshaltung und die Liebe zum Nächsten machen vielleicht den Unterschied?
Jeden Tag neu. Jeder Tag ein neuer Anfang. Das gehört wohl zu unserem Auftrag?
HERR, wir warten dein ...
LG
Burgen
Re: Christ ohne Gemeinde
von Pal am 19.10.2016 20:08Also für mich ist "Gemeinde" so eine Art "Familie".
Wenn du, liebe Angie, daraus ein Gebetsanliegen machst, dann kann der HERR dich doch dorthin führen, wo ER dich sehen möchte, das du "reinpaßt".
Nun kann sich niemand seine Familie aussuchen, ein Gemeinde jedoch schon. -
Ich hatte mir nach meiner Bekehrung (vor 40 Jahren) meine Gemeinde nicht selbst ausgesucht, sondern Gott hat sie mich tatsächlich, durch enorme Fügungen (die kein Mensch machen konnte) finden lassen.
Ich hatte dann den Vorteil mein ganzes Leben lang in ein und derselben Gemeinde zu verbleiben. Das aber auch, wenn es nicht nach meinen "Ansichten" lief und manches in der "Familie" unschön war. Laß ich dann meine "Familie" so einfach im Stich und suche mir eine andere? -
Da habe ich einfach ein anderes Verständnis und ich hoffe der HERR erhält es mir...
lG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Burgen am 19.10.2016 19:01Hallo ihr Mit-Christen,
ist das nicht doch ein Satz, der eine Reaktion erfordert?
Wie bereitet man sich auf so eine Ankündigung vor?
Welche Konsequenzen hat das für einen Menschen, besonders, wenn derjenige Jesus lieb hat?
Die Frage an mich lautet daher: Was muss ich unbedingt bis zur Wiederkunft Jesu ändern ....
LG
Burgen
Re: Die Glücklichen
von Cosima am 19.10.2016 19:00
Danke liebe Wintergruen, du hast das super erklärt. Genauso ist es!
LG von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
DerArme
Gelöschter Benutzer
Re: Christ ohne Gemeinde
von DerArme am 19.10.2016 18:59Hallo Angie
Ich weis , daß ich nicht unbedingt zu den gemäßigten Christen gehöre .
Um was es mir geht ?
Es geht mir sicher nicht um eine Lehre ( Bibelwissen ) , Gemeindezugehörigkeit mit einem Amt / Aufgabe und
Gemeinschaft mit anderen , zu zeigen wie gut ich bin . Früher war das alles wichtig für mich ( Hauskreis ,
Royal Ranger , Evangelisationsteam ) . Je mehr man Jesus kennenlernt - und damit meine ich nicht aus der
Theorie der Bibel - sondern aus der Praxis mit ihm , um so mehr konzentriert man sich auf ihn .
Alles von ihm zu erhalten und in ihm zu leben . Welches Ziel sollte der Glauben sonst haben ?
Aus dieser Erfahrung kann man den anderen zeigen , wohin es mit Jesus geht .
Gemeinde kann man als Gemeinschaftsbasis sehen . Ich möchte nur etwas warnen . Wer sich auf Menschen verläßt
kommt zu Schande .
Man sieht den Unterschied von dem , was von Menschen ist , und was von Gott wenn man nach Gott sucht .
Gruß
DerArme
Re: Christ ohne Gemeinde
von Cosima am 19.10.2016 18:49Liebe Angie,
dein Anliegen verstehe ich gut. Auch ich wurde von meinen Großeltern mit Jesus bekannt gemacht,
sie lebten einfach die Liebe vor, nach der ich mich auch als Kind schon gesehnt habe. Ich denke,
ihre Gebete haben mein Leben in Jesu Arme getrieben.
Gemeinschaft mit anderen Christen ist auch eine Sehnsucht, die ich gut nachvollziehen kann.
Bitte rede in deinen Gebeten mit dem Herrn Jesus darüber. Sage IHM, dass du diese Gemeinschaft
brauchst. Bitte IHN, dass dir Menschen begegnen, mit denen du über deinen Glauben reden kannst.
Wenn du nach einer Gemeinde suchst die perfekt ist, wirst du keine finden. Gemeinden bestehen aus
Menschen - und die sind nunmal unperfekt...deshalb musste Jesus ans Kreuz gehen, damit wir alle
unsere Schuld bei ihm abladen können. Wenn man mit dieser Erwartung eine Gemeinde sucht, wird
man immer wieder enttäuscht werden.
Auch da kannst du den Herrn bitten: "Welche Gemeinde ist für mich gut? Wo willst DU mich haben?"
Warte auf seine Antwort. Er kennt dein Herz und wird dir helfen, weil er dich liebt.
Und was er zu Josua sagte, das gilt auch dir:
Fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du hin gehst. Josua 1,9b
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Christ ohne Gemeinde
von Angie am 19.10.2016 16:24Danke für deine Antwort und deine Erfahrung!
Mit meinen Eltern war ich nie im Gottesdienst, trotzdem haben sie versucht, mir und meinen Geschwistern die Bibel nahe zu bringen. Erste Gemeindeerfahrungen hatte auch ich mit meiner Oma. Das war eine freie evangelische Gemeinde, und eigentlich hat es mir da gut gefallen, nur hatte ich immer das Gefühl ich könnte die Erwartungen nicht erfüllen. Mit der katholischen Kirche bin ich nie in Berührung gekommen, und auch mit der evangelischen hatte ich nur flüchtige Begegnungen, ich würde mir immernoch eine freie Gemeinde bzw. gemäßigte Pfingstgemeinde wünschen. Der Grund warum ich manchmal den Wunsch nach Gemeinschaft habe ist einfach, daß ich in meinem Freundeskreis und unter den Arbeitskollegen alleine bin mit meinem Glauben, es gibt einfach in meinem Umfeld niemanden mit dem ich mich ganz ungezwungen auch über Glaubensfragen/-erfahrungen austauschen kann. Das "Startkapital" hat mir meine Oma mitgegeben, allein durch ihr Vorbild, dafür bin ich zutiefst dankbar. Vielleicht weil ich eben genau weiß wo ich stehe und nicht mehr nach dem Sinn des Lebens suche, weil ich meinen Frieden in Christus schon gefunden habe, bin ich so kritisch mit den Gemeinden. Wie du sagst: es ist besser, alleine zu gehen, als in eine Gemeinde in der ich mich nicht 100%ig wohl fühle. Nur leider ist so ganz alleine manchmal eben doch zu wenig.
DerArme
Gelöschter Benutzer
Re: Christ ohne Gemeinde
von DerArme am 19.10.2016 15:46Hallo Angie
So ganz genau habe ich nicht herausbekommen , nach was Du suchst ( Glaubensrichtung , Gottes
Position in Deiner Kirchenfrage ?! etc. ) .Wenn Du hauptsächlich nach der Gemeinschaft mit Menschen suchst
wird das meiner Erfahrung nach ein steiniger Weg .
Deshalb kurz mein "Gemeindeweg" .
Groß geworden bin ich in der kath. Kirche - aber nur weil mich meine Oma ( wie sie es von ihrer Mutter "gelernt" hat )
mitgenommen hat . Es ging , wie Du schon andeutest , um den Sonntag . Man hatte ein Ziel . Wir saßen immer in
der vordersten Reihe . Es ging mir eigentlich nur um Oma - Gott war kein Thema .
Der Wendepunkt kam , als mein Leben zusammenbrach . Keiner hat was mitbekommen . Nur zu Gott - den ich nicht kannte -
habe ich um Hilfe gebeten . Naja . Kurze Zeit später kam ein älterer Herr , der mir sagte ich müßte Jesus in mein Leben
einladen . Ich hatte das Gefühl , das mir was fehlte - also der Griff nach dem Strohhalm . Der Mann kannte jemand der in
meiner Umgebung evangelisierte . Durch ihn kam ich etwas später in eine charismat. Gemeinde . Da mir diese Art der
Gemeinschaft gefiel ( lebendig ) , wurde ich aktiv . Nach einer längeren Zeit merkte ich , das es um mehr als nur um die
Gemeinschaft mit anderen geht . Um einen Weg mit Gott . Als ich bewußt anfing konkret diesen Weg zu gehen gab es
immer größere Spannungen mit der Gemeinde .
Mein Glaube bezüglich Gemeindeaufbau geht dahin . Zuerst geht man mit Gott ( was eigentlich die Geminde fördern sollte ) -
bedeutet nicht unbedingt das gleiche wie für Gott etwas zu tuen . Der Hintergrund ist , das dann die Menschen aus der Liebe
Gottes heraus agieren , nicht aus ihrer eigenen .
Manchmal denke ich , es ist besser alleine zu gehen , als in eine "schlechte" Gemeinde zu gehen . Dazu muß ich aber sagen ,
das ohne das "Startkapital" , was mir die Gemeinde gegeben hat , nicht auf diesen Weg gekommen wäre .
Deutschland sehe ich da als Problemgebiet eine "richtige" Gemeinde zu finden .
Natürlich hat jedere andere Vorstellungen und Vorlieben über das was er als Gemeinde haben will . Für mich ist es dann , wenn
Gott das tuen und lassen kann , was er will .
Gruß
DerArme
Angie
Gelöschter Benutzer
Christ ohne Gemeinde
von Angie am 19.10.2016 15:01Das ist ein Thema das mich sehr beschäftigt und über das ich viel grüble. Meine persönliche Erfahrung: Ich war einige Jahre Gemeindemitglied. Zuerst in einer sehr kleinen, die sich am Ende wegen Uneinigkeiten aufgelöst bzw. gespalten hat. Danach in einer etwas größeren. Mein Problem mit beiden war die Oberflächlichkeit. Die Leute achten sehr darauf, fromm daherzureden und in der Gebetszeit leidenschafliche Worte an die Zimmerdecke zu schicken, menschlich fühlte ich mich aber immer fremd, anders, irgendwie nicht so recht zugehörig. Als jemand, der seine Vergangenheit nicht verbergen kann und auch nicht will wird man zwar theoretisch akzeptiert, aber es fehlt an der ehrlichen Bereitschaft sich mit Dingen auseinanderzusetzen die im eigenen heiligen Leben nie vorgekommen sind. Gut gemeinte (und oft nicht erbetene) Ratschläge sind wertlos, wenn offensichtlich zwei Welten aufeinandertreffen und echtes Interesse fehlt, auch wenn der Glaube die grundsätzliche Gemeinsamkeit ist. Nun bin ich ein Mensch, der kein Problem mit dem allein sein hat, ich fühle mich wohl dabei Zeit alleine zu verbringen, mich alleine mit meinen Gedanken auseinanderzusetzen, alleine zu Einsichten zu kommen, alleine die Bibel zu lesen und vor allem alleine zu beten. Gerade das beten ist eine Intimität zwischen Gott und mir, die ich nicht mit anderen teilen möchte, weil ich nicht mein Innerstes vor anderen aussprechen will, und weil dann alles was ich "bete" mehr für die Ohren der Geschwister bestimmt ist als für Gott dem es ja gelten soll. Meine Schlüsselstelle ist da Matthäus 6:5-13, eindeutiger geht es wohl kaum, und wenn ich diese Verse lese fühle ich mich in meinem Unwohlsein beim "öffentlichen" beten bestätigt. Aber obwohl meine Gemeindeerfahrungen nicht so optimal waren und ich auch alleine gut zurechtkomme mit dem Glaube habe ich doch immer wieder das Gefühl, ich bräuchte eine Gemeinschaft zu der ich gehöre. Nur tatsächlich sonntagmorgens loszugehen und mich in einen Gottesdienst zu setzen schaffe ich nicht. Es geht ja auch ohne, und mich dann alleine zu einem Haufen fremder Menschen zu gesellen ist für mich eine große Überwindung, vor allem weil es mit Sicherheit auch mehrere Anläufe und viel Zeit braucht, die passende Gemeinde zu erkennen.
Wie seht ihr das, und gibt es vielleicht noch mehr Leute hier ohne Gemeinde?


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