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Re: Dein dich liebender Vater ... Mt 6,9
von Myriel am 09.03.2023 12:31Wollen wir hier weitermachen? Vielleicht gäbe es dazu eine gegenseitige Annäherung?
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Eiskristall am 09.03.2023 12:10Das mag deine Interpretation sein, die übrigens eine übliche ist, aber es steht dort so nicht und muss auch so nicht interpretiert werden.
Das kommt bei sehr vielen aber nicht gut an, sie lassen sich nicht „taufen" oder lehnen sie nachträglich ab und sie lehnen „Buße tun", wie es für gewöhnlich verstanden und an sie herangetragen wird, ab.
Sie spricht dafür.
Das braucht's auch nicht.
Es wird ein einziges Mal in einer Inkarnation gestorben.
Das Jüngste Gericht kommt nach dem Ende der Inkarnationen.
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Burgen am 09.03.2023 09:51Mir fällt zu dem Beitrag ein: Wir sind i n der Welt - leben i n der Welt, sind täglich unter Menschen i n und v o n der Welt.
Aus eigener Kraft, so meine Beobachtung und bescheidene Erfahrung, können wir nicht oder kaum den Tag durch- und bestehen.
Denn, durch den Glauben [Allein durch Glauben - Römerbrief] sind wir durch Gottes Geist gestärkt und auch beschützt.
Der Glaube, Gottes Gnade in der -wir- Christen leben ist meist nicht anfassbar, jedoch trägt er bei vielen Menschen Früchte,
die zum Greifen sind. Manchmal erkennen diese Menschen, dass sie etwas bestimmtes, mit Gottes Hilfe, tun sollen.
Aus diesem Grunde lesen wir bis heute Gottes Wort an uns und setzen uns mit dem Wort auseinander - denn durch das Gotteswort spricht Jesus Gott direkt in die Menschenherzen hinein durch den Heiligen Geist. Manchmal ziemlich unpassend und gegen den menschlichen Willen.
Das können scheinbar kann kleine unscheinbare Sachen oder Taten sein, die langfristig große Auswirkungen für einen anderen, andere,
ganze Bezirke usw. haben.
Ein Beispiel sind Bibelschulen, Diakonietaten, Rettungsdienste, Waisenhäuser, Gesprächskreise, und viele andere Dinge, die ohne Gottes Einfluss, manchmal sogar wie Drängen, geschehen.
Allerdings besteht immer die Gefahr Gott Vater und Jesus aus den Augen zu verlieren. Das lesen wir schon in der Bibel.
Wer weiß den schon, dass ein männlicher Christ in England und auch in Hamburg die ersten Waisenhäuser gegründet haben. Die meisten Einrichtungen heute sind von Christen mit Gottes Hilfe - ohne Finanzen - aus Glaubensdrängen - entstanden.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36
von Burgen am 09.03.2023 09:31
Donnerstag
Losung + Lehrtext
Der HERR, dein Gott, ist bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt. 5.Mose 2,7
[Gott lenkt ihre Aufmersamkeit auf die vergangenen 40 Jahre der Wüstenzeitspanne]
[und öffnet ihre Augen, gibt Grund dankbar zurück zu blicken]
Jesus fragt seine Jünger: Luk 22,35
Als ich euch ausgesandt habe
ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe,
habt ihr je Mangel gehabt?
Sie sprachen:
Nein, keinen.
Sören Kierkegaard:
Der Mensch, dessen Herz Gott sucht, erfährt, dass Gott nötig zu haben
nichts ist, dessen er sich schämen müsste.
Es ist kein Mangel, sondern Freude und Vollkommenheit und
befreit von vielen unnötigen Bedürfnissen.
1.Johannes 1,8-2,2
Psalm 25 Römer 8,12-17
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Myriel am 08.03.2023 22:55Was spricht denn dagegen, uns selbst und alles, was uns begegnet, immer wieder möglichst ehrlich und differenziert zu betrachten? Wir sind doch "Geschwister" (auch von Adam und Judas)? Sind wir um so vieles „besser“ als sie?
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Cleopatra am 08.03.2023 18:41Hallo,
jetzt bin ich doch ganz erschrocken und habe mich mal schnell an den Computer gesetzt.
Hoppla- ne, gut, dass du nachfragst, natürlich unterstelle ich dir nicht, dass du wie der Teufel handelst. Uiuiui- daran habe ich nicht gedacht, dass man meine Worte so auffassen würde.
Also, jemanden etwas zu unterstellen finde ich nicht gut, das stimmt.
Mir fällt dazu ein Beispiel ein. Da es vom eigentlichen Thema abkommt, mache ich es nur ganz kurz: Ich hatte früher immer geglaubt, dass es überall üblich und normal sei, jeden Sonntag abendmahl zu finden. Zeitangaben dazu finden sich aber nicht in der Bibel und im Gespräch im Forum mit anderen Christen fand ich dann eben durch gemeinsame Bibelstellen-Vergleiche und Recherche heraus, dass dies in unterschiedlichen Gemeinden unterschiedlich gehandhabt wird- mit ihren unterschiedlichen Begründungen. Alle nachvollziehbar. Aber der Maßstab war bei allen die Bibel.
Um aber auch nochmal auf das Thema zurückzukommen: Ich glaube, das in diesem gemeinsamen Gespräch niemand vom Gegenüber geglaubt hat, er hätte es so als biblisch begründet dargestellt, obwohl es zB von Eltern so beigebracht wurde- ob nun mit oder ohne Gewalt. Ich denke, dass da jeder einfach offen dem Thema gegenüberstand und wir unsere Gedanken und Erfahrungen miteinander ergänzt haben.
Ich wollte mit meiner Argumentation dich nicht in eine Richtung bringen, in der du dich rechtfertigen musst, das tut mir leid, solltest du dich da irgendwie unter Druck geraten gefühlt haben.
Ich verstehe deine Gründe, zB diesen Thread hier zu erstellen, allerdings nach dieser Erklärung besser, kann sie auch besser einordnen.
Nun- jeder macht ja so seine Beobachtungen, jeder ist mit unterschiedlichen Menschen zusammen. Das streitet auch niemand ab

Was Luther angeht, so befasse ich mich nicht groß mit bestimmten Aussagen von ihm, nur, weil sie von ihm sind, verstehst du, was ich meine?
Wenn jemand mir eine Frage stellt, versuche ich, sie zu beantworten. Ob der Verfasser nun "prominent" war oder nicht. Über Personen zu sprechen hat eh zu viele Gefahren, da braucht niemand ihn zu "verteidigen" oder "bloßzustellen" oder irgendwas- und das schreibe ich ganz ohne Unterstellung, dass jemand das gerade tut!!

Ich versuche, meine Kenntnis von der Bibel her zu bekommen. Natürlich hört man sich auch Argumentationen an von Menschen, von denen man meint, ein sehr großes umfangreiches Wissen zu haben. Ich habe ja nicht studiert und es ist mega spannend, solchen erfahrenen, vielwissenen Menschen zuzuhören und von ihnen zu lernen. Wichtig ist dabei, dass natürlich auch bei solchen Vorträgen und Co die Bibel der Maßstab ist und die Dinge biblisch (im richtigen Zusammenhang) dargelegt werden.
So denke ich insgesamt darüber.
Übrigens: Wenn es anderen anders ergeht, wenn anderen sehr wichtig ist, was einzelne Personen auch gesagt haben, weil es ihr Interessensgebiet ist oder so, dann habe ich kein Problem damit, ich habe es nur anders.
Ich hoffe, eventuelle negative Befürchtungen hiermit beendet zu haben?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Burgen am 08.03.2023 16:49
Von dem ehemaligen Mönch Luther ist mir zB bekannt, dass er gegenüber der Kirche gegen den Ablasshandel aufstand und mit Müh und Not von einer Verbrennung davon kam. Er wurde mit dem Kirchenbann belegt.
Sein "Aufkommen" fiel in die Zeit, als die Buchpresse erfunden wurde. Und das trug dazu bei, dass sein Ärger und seine Not, die eine starke Glaubenskrise zur Folge hatte, bei dem einfachen Bauernvolk, die weder lesen noch schreiben konnten, auf offene Ohren stieß.
Zeitgleich "schaute er dem Volk aufs Maul" wie es so schön hieß und übersetzte die Bibel in eine Sprache, die dazu führte, dass die vielfältigen Mundarten des Kaiserreiches vereinigt wurden.
Er hatte nie im Sinn eine Abspaltung von der röm kath Kirche herbeizuführen.
Je mehr die Menschen in die Lage versetzt waren, die Bibelworte selber zu lesen und darüber nachdenken konnten, desto größer wurden die Unterschiede zur Kirchenlehre, denn dort wurde zumeist nur lateinisch gepredigt.
Und ausserdem wwar ebenfalls eine Folge die Bauernkriege, die zum 30jährigen Krieg führte.
Als ich Kind war, war die Trennung von ev und kath durch Deutschland und durch Familienverbitterung und Streit.
Luther selber, von ihm habe ich nur ein kleines tägliches Jahresbrevier und die erste Bibelübersetzung von ihm.
Gehört habe ausserdem, obwohl er Doktortitel hatte, konnte er nicht richtig hebräische Schrift, geschweige die Sitten und Gebräuche der Juden von den Anfängen der Bibel her.
Er soll sich darüber geärgert haben, dass die Juden (wer sind denn überhaupt d i e Juden) , also dass sie nicht Jesus als ihren Herrn annahmen. Und in Folge dessen hat zum 2.Weltkrieg dieses zu dem Hass geführt, der im Holokaus endete. Ein Mittel zum Zweck - in Tegel, glaube in einer Villa beschlossen damals.
Damit ist das Lutherkapitel für mich beendet.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen
von Burgen am 08.03.2023 16:29Ich denke, dass mein obiger Beitrag sehr einfach beschreibt, wie es zu den Steintafeln kam.
Auch was geschah während das Volk auf die Rückkehr Moses wartete. Und auch, dass jetzt jeder Mensch mehr oder weniger eine "Übersetzung" der 10 Gebote Gottes in seinem eigenen Herzen hat oder zumindest bei anderen dies sehen kann.
Die Schrift des AT führt in das NT. Von Anfang an. Jesus Christus ist ja derjenige, der die Aussagen Gottes für Menschen 'transparent' macht. Er ist das Wort. Die Schrift des AT legt sich bis hin in das NT selbst aus.
Jeder Mensch braucht den Glauben und eine Offenbarung im Geist von Jesus.
Da jedoch jeder Mensch vielfältig in seiner seelischen Beschaffenheit ist und nicht jeder die Bibel liest und sich entsprechend selbst mit ihr aufgrund von eigenem Bibelstudium und gehörten Predigten beschäftigt, oder bibl.Lexikon und biblische Kommentare durcharbeitet oder so, ist es alles nicht so einfach wie 1+1=2, sondern 3. Weil der Gottesgeist eben auch mitwirkt.
Ich bin jedenfalls sehr froh darüber, dass die Schrift voll von Bildern ist, die dazu beitragen den Glauben glaubend zu fördern.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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