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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 05.03.2023 13:58Dieses Ich-bin-Wort von Jesus ist in die Geschichte der Auferstehung von Lazarus eingebettet.
Martha ist traurig über den Tod ihres Bruders. Jesus kommt "absichtlich" zu spät, Lazarus stirbt. Martha geht Jesus entgegen und versteht Jesus nicht: Warum ist er zu spät gekommen?
Jesus will hier aber mehr als nur eine Krankenheilung geschehen lassen. Er will ein Zeichen setzen über den Tod hinaus; sicher auch ein Zeichen für seinen späteren Tod und seine Auferstehung.
Wir wollen im Hauskreis über dieses Wort und die Geschichte und deren Zusammenhang nachdenken.
Sonntag, 5. März 2023, Raum Hauskreis-miteinander, 20.30 Uhr
Herzliche Einladung
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Jakobgutbewohner am 05.03.2023 13:53Ich würde sagen, ein freier Wille braucht auch eine Gelegenheit sich von Gott zu distanzieren? Für Luther war es diesen von mir verlinkten Zitaten folgend vielleicht eine Art "Theateraufführung"? Aber ich meine, es lohnt sich wohl über diese Frage nachzudenken, zumal es dazu unter Christen seit Generationen so unterschiedliche Positionen gibt. Und diese Frage hier berührt ja schon auch zentral das ganze Gottesbild von Personen?
Ich habe darauf verlinkt, weil darin Luther so zitiert wird. Und darin z.B. auch steht, daß die Großmutter weil sie Luther gelesen habe "die Konfession" gewechselt habe. Da scheint also eine Art Familienthema vorzuliegen. ;) (Und es ist ja auch gut, wenn manche mal Dinge kritisch beleuchten.)
Wie meinst du das?
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Cleopatra am 05.03.2023 13:42Hallo Eiskristall,
ich verstehe nicht so recht, in welche Richtung dein Glaube geht...
Die Bibel siehst du auch als Maßstab an? Oder nicht?
Und warst du schonmal unter einem anderen Nicknamen hier?
Diese Bibelstelle wird von mir persönlich so interpretiert, wie sie dort steht: Jesus ist der Weg, die Wahrheit, das Leben. Und niemand kommt zum Vater als nur durch Jesus. Fertig, eigentlich ganz simpel.
Dieses "Durch Jesus zum Vater kommen"- so sieht man es im Laufe der Bibellese- ist die Sündenvergebung, die eben notwendig ist. Denn die Sünde trennt von Gott. Gott ist heilig, Sünde kann nicht bei Gott bestehen.
Oh- wie schön, endlich kommt mal meine Interlinearbibel richtig zum Einsatz, die ich zum Geburtstag bekommen habe!

Dort steht "Ära§", schwierig, es nachzumalen. Aber das ist ja nicht so wichtig. Wichtig ist, was es bedeutet: "ein einziges Mal".Es ist übrigens das gleiche Wort, wie es später verwendet wird ("so auch- Christus, ein einziges Mal dargebracht im Blick darauf, dass vielerlei Sünden er auf sich genommen hat, ")
Nun, ich finde daher, dass die These der Reinkarnation auf jeden Fall gegen die Bibel spricht, als Begründung hierzu habe ich ja auch weitere Bibelverse zitiert, die eben aufzeigen, dass man einmal stirbt und dann vor Gott steht. In Offenbarung unter anderem kann man dann auch nachlesen, dass es dann vor dem Thron Gottes darum geht, ob man im so genannten "Buch des Lebens" steht. Es geht am Ende um die wichtige Frage: Wo verbringen wir die Zeit danach? Im Paradies oder im Feuersee? Dazu empfehle ich, Offenbarung 22 zu lesen.
Zu deinem von mir zitierten Argument "einmal" kann als unbestimmtes Numeral auftreten sowie eine unabwendbare Tatsache aussprechen: Der Mensch wird für jede Inkarnation eben einmal sterben." fällt mir aber auch die einfache Gegenargumentation ein: "Nein, einmal heißt einmal. Außerdem steht da, ..."einmal... danach aber das Gericht", nicht nicht "einmal... und nochmal.-.. und nochmal... und irgendwann dann mal das Gericht".
Die Sache mit der "Weltsünde" und der "individuellenSünde" ist auch ganz einfach: Lies mal die Apostelgeschichte und die Briefe danach. Diejenigen, die die Buße getan haben, die sich haben Taufen lassen und so weiter, ich sage mal in Kurzform "die Christen" wurden anschließend Gottes Kinder, seine Erben genannt. Ihnen gilt der Zuspruch und die vielen Verheißungen. Im Epheserbrief am Anfang kann man das auch nochmal ganz schön lesen, wer wir in der sündigen Natur waren und zu was wir verwandelt wurden durch die Sündenvergebung.
Hach ja- es lohnt sich total, die Bibel einfach in die Hand zu nehmen, zu lesen, auf sich wirken zu lassen. Da steht alles ganz simpel drin

Das ist ein allgemeiner Tip, nicht nur auf dich hin bezogen Eiskristall.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Cleopatra am 05.03.2023 13:22Hallo,
einmal ganz kurz:
1. Mose 2, 16 Und der HERR, Gott, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!
1. Mose 3, 17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! – so sei....
....
1. Mose 3, Und der HERR, Gott, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war. 24 Und er trieb den Menschen aus... (Strafe)
Absolut! In 1. Korinther 1 lesen wir sogar, wie Gott bewusst die weltlich gesehenen "Schwachen" Menschen erwählt. Wenn man mal von der Ansicht ausgeht- der Schöpfer aller Dinge, der heilige, große Herrscher, der von allem Anfang an immer dabei war, nicht nur Zuschauer, sondern auch Erkenner aller Gefühle und Gedanken, der Erfinder der großen Systeme, Zusammenhänge, er steht doch absolut über dem kleinen Gehirn einzelner Personen, die meinen, irgendwas tolles erkannt oder herausgefunden zu haben. Was sind wir kleinen Menschen im Gegenzug zum großen Gott?
Liebe Myriel, alles habe ich nicht verstanden, was du geschrieben hast, da es ja nicht ganz detailiert ist. Was ich aber eben bei dem Lesen deiner Erfahrung merke, ist, wie erstaunlich individuell Gottes großes Eingreifen und Ziehen zu ihm hin ist. Ich finde das immer mega spannend, zu hören und zu lesen, wie unterschiedlich Gott uns zu sich zieht, mit dem gleichen Ziel. Danke, dass du uns daran teilhaben lässt

Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Myriel am 05.03.2023 12:50Das sehe ich ähnlich, wobei sich mein persönlicher Weg umgekehrt gestaltete. Schon als kleines Kind empfand ich innige Liebe zu Gott/Jesus, ohne dass ich von meinem Umfeld, indem ich aufwuchs, diesbezüglich geprägt worden bin. Auch hatte ich damals keine Ahnung von der Bibel, was mich offenbar nie von meiner Liebe abgehalten hat. Sogar lange Jahre der vorwiegenden Hinwendung an die Welt und meiner "Rollenausübung" in ihr haben meine innige Liebesbeziehung nicht getrübt.
Als ich vor gut einem Jahr damit begann, mich mit der Bibel zu befassen, fand ich in ihr Punkt für Punkt das widergespiegelt, was ich schon längst in meinen geistigen Begegnungen mit Jesus zuvor erlebt und empfunden hatte. Nicht die Bibel hat mich zu Jesus geführt, sondern Jesus zur Bibel.
Das gibt es also auch und dies spricht letztlich keineswegs gegen, sondern für die Bibel. Aber ich hätte davon in jungen Jahren inhaltlich wohl nur wenig verstanden/nachempfinden können, wenn ich damals Jesus gesucht hätte.
Nicht jedem ist "ausschliesslich der eine" Weg gegeben und ich möchte dies nur ergänzend hier anführen.
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Eiskristall am 05.03.2023 12:36Es ist von Gott ein Rat eingegangen, der vielleicht auch noch eine Warnung sein kann, aber kein Verbot.
Davon würde man satt werden können, aber Erkenntnis ließe sich durch eine Fruchtsorte nicht gewinnen.
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Eiskristall am 05.03.2023 12:17@Leah: Die Sünde der Welt ist hinweggenommen.
Es ist eine simple Grammatik: Ist die Weltensünde hinweggenommen, so ist sie bereits hinweggenommen und kann daher nicht erst durch nachträgliche Bedingungen hinweggenommen werden.
Der Begriff "Weltensünde" ist selbsterklärend, nämlich dass es sich dabei nicht um die subjektive Sünde handelt.
Unabhängig davon, dass es falsch interpretiert wird, spricht es dennoch gar nicht dagegen.
Davon hat zwar niemand gesprochen, aber warum denn auch nicht? In den Himmel wird jeder kommen.
"einmal" kann als unbestimmtes Numeral auftreten sowie eine unabwendbare Tatsache aussprechen: Der Mensch wird für jede Inkarnation eben einmal sterben.
Re: Tageslosung (19) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Joh 8,36
von Burgen am 05.03.2023 10:10
Gebetstag für bedrängte und verfolgte Christen
2.Sonntag der Passionszeit - REMINISZERE
(Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit! Psalm 25)
Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8
Losung + Lehrtext
Wenn der HERR spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da. Psalm 33,9
Der Hauptmann sprach zu Jesus:
Herr, ich bin micht wert, dass du unter mein Dach gehst,
sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Matthäus 8,8
Herr, wir bitten: Komm und segne uns;
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft. (Peter Strauch)
AT: Jesaja 5,1-7 Ev: Joh 3,14-21 Ep: Röm 5,1-5 (6-11)
Pr: Markus 12,1-12 Psalm 25
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Burgen am 05.03.2023 09:54
Hallo Jakobgutbewohner,
deinen Beitrag von Prof. Alma von Stockhausen habe ich 'angelesen' und dann weggeklickt.
Allerdings zeigte er mir auf, dass du deine Beiträge hier aus derem Inhalt beziehst.
Prof.Dr.Alma von Stockhausen - Interview
Und wir, zumindest Burgen, bezieht die ihrigen Beiträge ohne Luthers überfrachtete Biographie zu kennen,
allein aus der Bibel und etliche andere als nur Lutherbibelübersetzung, und dem eigenen Lesen in den
entsprechenden Bibeln - und keinem Philosophiestudium.
Die katholische Kirche hat meines Wissens Augustinus als eines ihrer Fundamente des Glaubens.
Und ja, in den Büchern der Ur-Christen-Nachfolger fließen in die Verständnisfragen zu Glauben, ihres Anwendung im Leben
der Gemeinschaften und einzelner Menschen, Familien, Arbeitgeber usw, deren Erfahrungen mit Gottes Wort in Gedanken und
eigenem Leben und das anderer Menschen mit ein.
Aller Anfang und aller Ende sollte daher an der uns überlieferten Heiligen Schrift verankert sein.
Nicht Philosophie rettet und erlöst den Menschen, sondern Jesus Christus.
Egal wie 'intelligent' und sprachgewandt ein Mensch auch erscheinen mag.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Ließ Gott Adam fallen?
von Leah am 05.03.2023 09:41Vielleicht noch eine nachdenkenswerte Anmerkung: Gott erlaubte im Paradies alles, außer das Essen einer bestimmten Fruchtsorte. Warum das? Warum war so etwas kleines die Gehorsamsprüfung? Schon mal nachgedacht, was Gott damit sagen will?

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