Woher kommt wahrer Friede?
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Re: Woher kommt wahrer Friede?
von nusskeks am 25.02.2026 07:44Jesus Christus ist mein Shalom.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Cleopatra am 25.02.2026 07:27Guten Morgen,
Beroeer hat es schon ganz gut zusammengefasst.
Wir müssen ja differenzieren:
Es gibt den irdischen Frieden, das Gegenteil von Krieg, und es gibt den inneren Frieden im Herzen, das ist unter anderem der Frieden, den Jesus angesprochen hat (meinen Frieden gebe ich euch).
In dem Moment, als die Sünde auf die Welt kam, wurde dieser innere Frieden gestört, weil die Verbindung zu Gott gekappt wurde.
Es kann sein, dass einige Menschen, die ohne Gott sind, ein bestimmtes Gefühl haben können, aber dieses Gefühl ist nicht der innere Frieden, den Jesus gemeint hat.
Dieser innere Frieden ist nur durch den heiligen Geist möglich. Es gibt zahlreiche Berichte von Christen, die Schlimmes erleiden mussten, die diesen inneren Frieden ausgestrahlt haben.
Es ist ein Friede, der auch nicht abhängig ist von äußeren Umständen, sondern von innerer Beziehung zu Gott.
Der irdische Friede- der so sehr herbeigesehnt wird in dieser Welt- der wird letztendlich nicht komplett da sein. Es wird leider immer Kriege geben, weil es immer Sünde auf dieser Erde gibt und Jesus es genauso vorausgesagt hat (es wird Kriegsgeschrei geben). Deshalb tun sich auch mensche Christen schwer, für einen Weltfrieden zu beten, da sie wissen, dass es anders Vorausgesagt wurde und Gott sich ja nicht selbst widerspricht. Prophezeiungen wegbeten gibt es ja nicht.
Das, was manche dann als Frieden missinterpretieren ist dann noch die Nummer drei, das wohlige Gefühl.
Das, was auch in der Esoterik zB sehr gerne und oft angestrebt wird, welches dann, wenn es da ist, auschlaggebend ist für ein persönliches "ja, ist wahr" und "nein, stimmt nicht". Aber wir lassen uns nicht von Gefühlen beeinflussen, unser Maßstab ist nicht ein persönliches Gefühl (was dann wieder abhängig ist von Prägung, Kultur, Wohnort, Zeit...), sondern die Bibel. Und an der orientieren wir uns.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Argo am 24.02.2026 16:22Hallo Beroeer.
Der Mensch verlor nicht alles als er Paradies verlassen hat. Gott hat ihn ähnlich gemacht. Nichts Anderes auf der Welt hat so eine Macht bekommen. Und wir können heute uns als Menschen bewundern wie weit wir es gebracht haben. Danken wir Gott der uns die Weisheit gegeben hat.
Frieden kann jeder in sich finden und praktizieren. Der ist ihm angeboren. Wie auch andere menschliche Funktionen auch angeboren sind die zum Frieden beitragen können.
Kriege werden als Folge der Trennung des Menschen von Gott betrachtet.
Kriege werden als Folge menschlicher Sünde, Selbstsucht und falscher Entscheidungen betrachtet, nicht als Ausdruck des Willens Gottes.
Jesus bietet einen tiefen inneren Frieden, der über die äußeren Umstände hinausgeht ( Meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch – Johannes 14,27).
Der Mensch allein verlor seinen inneren eigenen Frieden also die Tendenz allgemein den Frieden zu fördern. Weil er seine menschliche Weisheit was Frieden betrifft, in seiner inneren Herz versteckt hat. Er selbst kümmert sich nicht für den Frieden und trägt somit bei, den Frieden auf der Welt in Gefahr zu bringen. Somit sind wir bei dem Frieden der die Welt betrifft. Die Weisheit der Welt - das gemeinsame Folgen der Wünschen des Satans - greift hier ein und zerstört den Frieden.
Gott mit seiner Weisheit hat die Macht, aber er erlaubt den Menschen, die Folgen ihres Handelns selbst zu tragen, mit dem Versprechen eines endgültigen, göttlichen Eingreifens für den Frieden.
Paulus in 2.kor 5,20 beschreibt: »Bleibt nicht Gottes Feinde! Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!«
Die Versöhnung liegt in der menschlichen Weisheit und führt zu diesem Ziel und nicht umgekehrt.
Liebe Grüße
Argo
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von pausenclown am 24.02.2026 10:26Hallo Beroeer.
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Beroeer am 24.02.2026 09:39Jesaja 63 : Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra,
der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft?
« Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.
« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben, sind deine Kleider wie die eines Keltertreters?
»Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir.
Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm.
Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.
Denn ich hatte einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen,
war gekommen. Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich war bestürzt,
dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht
in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«
Hallo Pausenclown,
ein drastischer Gegensatz zum Frieden?
ja, schon.
Erst durch entschiedenes Vorgehen Gottes (wie in Jes 63 beschrieben)
wird er kommen.
Darf Gott das?
Ja, weil nur er wirklich gerecht ist und die Macht hat dies zu vollziehen
- ohne Menschen und deren militärische Macht gebraucen zu müssen.
LG
Beroeer
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Beroeer am 24.02.2026 09:29Lieber Argo, Ich versuche Deine Ansicht über "tiefere Weisheit" zu verstehen.
"Tiefere" Weisheit unterstellt ja - zumindest aus meiner Sicht -
eine tiefgründigere Weisheit welche die Dinge nicht nur oberflächlich betrachtet.
Wenn Du aber über die tiefere Weisheit schreibst:
besteht aus drei Komponenten: die Weisheit der Welt, die Weisheit des Menschen
und die Weisheit Gottes:
Die Weisheit der Welt wird durch weltliche Wege erlangt und in Jakobus 3,15 beschrieben wird.
Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, eigennützige, teuflische Weisheit.
Wie kann sie dann hierfür notwendig sein:
Es wird die Notwendigkeit einer tieferen Weisheit über die aktuelle Lage einzusetzen.
Weiter schreibst Du
Wahre Frieden ist keine Leistung, die man sich erarbeiten muss,
sondern ein Zustand, der bereits tief in jedem Menschen verankert ist.
Da wir im Bilde Gottes gemacht sind, haben wir das Potential, den Wunsch
Frieden zu haben, noch aber es gibt innere Zustände die das torpedieren
oder es ganz schwer machen
Jer 17,10
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. / Wer kann es ergründen?
Aus meiner Sicht zeigt die Bibel umfassend, logisch nachvollziehbar,
warum der Mensch den Frieden verlor und woher er wieder kommen kann.
Burgen hat es so vermutlich so zusammengefasst:
b) »Friede« ist das zweite Ziel des Glaubens.
Friede ist zunächst einmal das neue Verhältnis zu Gott (vgl. die Trennung von Gott und Mensch, 1 Mo 3).
Er ist ein Geschenk Gottes, das an Jesus gebunden ist (Lk 2,14),
ein Geschenk der Versöhnung (Röm 5,1; Kol 1,20). Er ist Christi Friede (Kol 3,15).
Er ist Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,22).
Er muß in den Christen wachsen (1 Petr 1,2; 2 Petr 3,14). Jesus ist der Friede (Eph 2,14–18).
Nach meinen Worten:
Die Ursachen sind im Garten Eden zu suchen.
Zu Beginn war der Mensch im Frieden mit Gott, seinem Nächsten, sich selbst und der Natur.
Als er nicht mehr Abbild Gottes, sondern das "Original" - selbst Gott - sein wollte
verlor er alles.
Der Status in dem sich die Menschheit deswegen heute befindet,
"Feind Gottes" wie es Paulus in 2.kor 5,20 beschrieb.
Dort zeigt er auch den einzigen Ausweg:
»Bleibt nicht Gottes Feinde! Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!«[5]
Menschliche Weisheit führt weg von diesem Ziel.
Vielleicht schreibe ich dazu noch was.
LG
Beroeer
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von pausenclown am 24.02.2026 09:10Jesaja 63 :
Shalom
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Geist-Licht am 22.02.2026 07:49Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Burgen am 21.02.2026 09:48
Weitere Überlegungen bezüglich Frieden in der Welt - und spezielle Friedensbemühungen untereinander.
Da denke gerade daran, dass Frieden 'machen' oft möglich wäre. Auch zwischen Völker. Besonders denke, alles beginnt mit der kleinsten Einheit - nämlich der Familie. Selbst da wird gespiegelt, dass es fast unmöglich scheint, im Frieden miteinander zu leben, dauerhaft - ohne Machtmissbrauch. Jedenfalls steigen seit vielen Jahren die Scheidungsraten bis dahin, dass gar nicht mehr erst geheiratet wird. Die Ehe ist ja eigentlich ein Bund, besonders früher, ein Bund zwischen Gott, Mensch und Versorgung wie auch Fortpflanzung.
In Israel, des alten Bundes gibt es zumindest ein stricktes Einhalten des Erstgeburtsrecht , es sei denn, Gott selbst verändert dies und stellt damit die 'Rangfolge' auf den Kopf. Der Erstgeborene trägt Verantwortung, auch für die Geschwister bezüglich der Versorgung.
Aber - wir wissen, dass eben Menschen keine Computer sind. Das Innenleben der, des Menschen ist reichlich, teilweise verworren und nicht leicht zu erkennen.
In der Vergangenheit, dachte vorhin, in Kanada, Amerika und natürlich auch andere Kontinente - machen deutlich, dass die Ur-Völker, selbst unter christlichem Vorzeichen unterdrückt und oft, meistens, ausgelöscht wurden und noch werden.
Was hat das nun mit dem Thema Frieden Israels zu tun? Das Thema ist Beispielhaft durchzogen von Machtmissbrauch wie oben beschrieben. Died Zeiten in denen Israel friedlich leben konnte, war immer schon recht begrenzt. Oft wird beschrieben, dass, wenn ein gläubiger, gottesfürchtiger Mensch es regierte, bis zu 40 Jahren das Volk leben konnte im Frieden.
Selbst bei uns - wir leben hier ohne dass andere Völker uns angreifen per Waffen. Viele Jahre. Abgesehen von ehemals Jugoslawien, jetzt Ukraine.
Aber, der Schwerpunkt hat sich verändert, nämlich Spionage, hat es immer schon gegeben wird einer sagen. Ja, und nun viel ausgefeilter als früher.
Jesus selbst sagt: >ihr seid nicht von der Welt, lebt aber in der Welt.<
Das bedeutet doch, dass wir alle, mehr denn je uns dessen kleinen Satz immer gegenwärtig und bewusst sein sollten.
Ich halte diese Aussage Jesu für einen täglichen 'Schlüsselvers' - wie eine Schlüsselkarte für das Hotelzimmer.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Burgen am 21.02.2026 08:53
Ich denke, dass Menschen kaum in der Lage sind von sich aus innerlich und äusserlich miteinander Frieden zu halten. Frieden zu haben ist allerdings ein Grundbedürfnis aller Menschen.
Und in unserem gedanklichen und augenscheinlichen Fall - bezüglich Israel und Umgebung - wird deutlich, dass Israel nach wie vor, seit alles aufgeschrieben ist, in einem 'Pulverfass' lebt.
Nicht nur das Alte Testament spricht davon. Aber wir lesen einigemale, dass Israel 40 Jahre im Frieden lebte. Das belegen die Schriften der Richter - und Königszeit im Zusammenhang mit den Propheten, die unter Lebensgefahr in Abhängikeit Gottes, des Herrn lebten.
Diese untenstehenden Texte sprachen mich gerade sehr an und stärken meinen Glauben ...
:::
b) »Friede« ist das zweite Ziel des Glaubens.
Friede ist zunächst einmal das neue Verhältnis zu Gott (vgl. die Trennung von Gott und Mensch, 1 Mo 3).
Friede wirkt sich dann auch unter den Menschen aus (Apg 7,26; Eph 4,3).
Er ist ein Geschenk Gottes, das an Jesus gebunden ist (Lk 2,14),
ein Geschenk der Versöhnung (Röm 5,1; Kol 1,20). Er ist Christi Friede (Kol 3,15).
Nur durch die Gemeinschaft mit Christus wird er gewonnen (Joh 16,33; Phil 4,7; 1 Petr 5,14).
[das wirft viele Fragen auf - bezügl dessen was die Kirchengeschichte erzählt ... bis heute]
Er ist Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,22).
Er muß in den Christen wachsen (1 Petr 1,2; 2 Petr 3,14). Jesus ist der Friede (Eph 2,14–18).
Den Frieden abseits von Jesu Vergebung zu suchen und den Frieden der Welt zu bringen,
wäre für den Christen genauso abwegig, wie sein eigenes Heil selbst wirken zu wollen.
Das war schon damals die Gefahr, die die Christen bedrohte; darum betont Petrus, daß
c) die »Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn« so wichtig ist.
Dieser Gedanke geht über den Wunsch von 1 Petr 1,2 hinaus.
Er erläutert, woher Gnade und Friede Jesu kommen.
Martin Holland, „Der zweite Petrus-Brief", in 1. & 2. Petrusbrief, 1., 2. & 3. Johannesbrief, Hebräerbrief, Jakobusbrief und Judasbrief, hg. von Gerhard Maier, Bd. 1, Edition C Bibelkommentar Neues Testament (Holzgerlingen: Hänssler, 2007), 193.
Fettgedruckt und ins Format gebracht durch mich.
Grundsätzlich scheint mir Thema Friede - universeller Friede - spezieller Friede - soo ein wichtiges Thema zu sein, das weit über persönliche Annahmen hinauszu gehen scheint.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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