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Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von solana am 20.03.2017 10:57Bei der Kirche geht es ja nicht darum, Geld zu scheffeln von den Mitgliedern.
Und mit der Kirchensteuer kaufen auch die Gemeindemitglieder keine Angebote und Leistungen wie in einem Supermarkt oder Servicecenter.
Durch diese Steuer erhält die Kirche Mittel, die sie verwaltet und davon Mitarbeiter bezahlt und ihren Aufgaben nachkommt.
Vieles geschieht auch durch ehrenamtliches Engagement von Gemeindemitgliedern, aber gerade Vollzeitkräfte müssen ja auch von irgentwas leben .....
Wer wirklich so wenig Geld hat, dss er sich die Kirchensteuer vom Mund absparen müsste, der bezahlt doch auch gar keine - oder sehe ich das falsch?
Es geht doch um 10% der Einkommenssteuer und das ist um so weniger, je weniger jemand verdient und unter einem bestimmten Satz fällt die doch ganz weg, oder nicht?
Als lautet doch eigentlich die Frage nicht so sehr: "Kann ich die Kirchensteuer überhaupt aufbringen?, sondern eher: "Gebe ich lieber das Geld für mich aus und leiste mir etwas mehr."
Dh eine Frage von Prioritäten.
Dieselbe Frage stellt sich ja grundsätzlich bei allem, was wir zur Verfügung haben, nicht nur beim Geld.
Und beim Geld stellt sich die Frage nicht nur in Bezug auf die Kirchensteuer, sondern vielleicht noch mehr darin, ob wir bereit sind, anderen zu geben, zu spenden usw. Oder ob wir denken: "Ich hab selbst wenig genug und das gebe ich nicht her, sonder das ist "meins" und das gebe ich nur für mich aus.
Ebenso mit unserer Zeit und Energie.
Sehen wir die als "unseren Besitz" an, den wir nur für uns selbst maximal gewinnbringend einsetzen, um das meiste für uns selbst heraus zu holen?
Oder sehen wir all diese Gaben - Zeit, Kraft (und auch Geld und andere Mittel) - als Geschenk von Gott an, die wir nicht nur für uns selbst "horten" sollen, sondern "verwalten" und mit anderen teilen, wenn wir eine Not sehen?
Dieser Satz: 1Joh 3,17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? gilt nicht nur für Materielles.
In der heutigen Zeit brauchen viele Menschen (zumindest bei uns hier) eher ein offenes Ohr und Zuwendung als Geld.
Jeder von uns ist aufgefordert, zu geben und zu teilen, was er hat.
Der eine kann mehr Geld geben, der ander gibt eben anders.
Darin zeigt sich unsere Einstellung. Ob wir das alles als "unseren Besitz" ansehen oder ob wir uns mit allem, was wir sind und haben, im Dienst Gottes sehen.
Wenn du partout keine Kirchensteuer bezahlen willst, weil du gegen dieses System der Erhebung bist, kannst du dich ja einer Freikirche anschliessen, wo es dieses System nicht gibt (aber auch die braucht natürlich Geld .....).
Wenn es dir finanziell so schlecht geht, dass du es dir gar nicht leisten kannst, etwas zu geben, aber trotzdem zur Gemeinde dazu gehören möchtest und am Gemeindeleben teilnehmen, dann kannst du mit dem Leiter sprechen und das wird besstimmt auch ohne "Beitrag" gehen, sowohl in der grossen Landeskirche wie auch in einer Freikirche.
Die Frage nach der "Sündhaftigkeit" eines Kirchenaustritts finde ich falsch gestellt.
Es geht vielehr darum, wie wir unsere Prioritäten im Leben setzen und wie wir danach handeln - denn in unserem Handeln drückt sich aus, was uns wirklich am Herzen liegt.
Frag dich das mal selbst, denn nur du selbst kannst dir das beantworten
.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von Burgen am 20.03.2017 09:41Zu dem Thema fällt mir die Kirchenlandschaft in z.B. China ein.
Dort gibt es die vom Staat kontrollierten und geduldeten Kirchen und die meisten sogenannten Hauskirchen der Welt,
völlig im Untergrund.
Bei den Hauskirchenversammlungen stellt sich nicht die Frage nach Sünde, bei Verlassen oder Hinzukommen,
sondern eher die Frage, ist er (die Person) ein Verräter, Spitzel oder wirklich einer, der Gemeinschaft mit anderen Christen sucht.
Davon kann das Leben vieler Mitglieder abhängen.
In der Lebensgeschichte von Corrie ten Boom ist genau das geschehen. Ein "Staasi" klopfte an der Tür und bat um Hilfe für seine Frau. Sie halfen.
Dann kam er mit den Leuten und durchsuchten das ganze Haus.
Corrie und die ihren kamen in die Konzentrationslager, die meisten starben unter den Bedingungen, hungerten, wurden gefoltert, demoralisiert usw. Wir kennen das alles mehr oder weniger vom Hörensagen und aus den Geschichtsbüchern, die meist auch nur die Sicht der Schreiber darstellen.
Die Vergangenheit verblasst, die Gegenwart wiederholt die Vergangenheit.
Manche sagen, die Kirche sei ein Verein. Ein Verein braucht Mitgliedsbeiträge.
Andere sagen, die Kirchenmitgliedsbeiträge, so wie derzeit geschieht, sei ein Zeichen dafür,
dass Staat und Kirche die Trennung nicht vollzogen hat. Es sei ein Relikt vergangener Zeiten.
In den Paulusbriefen sammeln einige Gemeinden Geld. Mit dem Geld werden die Witwen und Waisen unterstützt.
Auch werden die Apostel - Evangelisten - Prediger unterstützt. Paulus selbst legt Wert darauf,
zu betonen, dass er niemals Geld von Gemeinden angenommen hat.
Für seinen Unterhalt sorgte er mit seiner Hände Arbeit, als Zeltmacher.
In der Kirchengeschichte ist über die ganzen Jahrhunderte Geld, Schmuck, Ländereien usw. der größte Fallstrick geworden.
Man spricht auch vom "Blutgeld" der Kirche.
Im Sudan wird den Südmenschen von den Nordmenschen ebenfalls alles weggenommen.
Eigentlich könnte es die Kornkammer Afrikas sein.
Naja.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 20.03.2017 09:14Losung
Das Los ist mir gefallen auf liebliches Land; mir ist ein schönes Erbteil geworden. / Psalm 16,6
Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei,
damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt
und noch reich seid zu jedem guten Werk. / 2. Korinther 9,8
Lukas 14, (25-26) 27-33 (34-35)
Lukas 19, 28-40
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 20.03.2017 09:06Guten Morgen ihr lieben
gerade war die Morgenmesse im tv. Gestern am Sonntag ging es wohl um Josef, Marias Ehemann. Heute war der Ausgangspunkt die Lesung und Andacht, Josef, als er beschloss, Maria aufgrund ihrer vorehelichen Schwangerschaft, verlassen zu wollen. Gott schenkte ihm daraufhin den Traum, dass er Maria zu sich nehmen solle, weil das Kind, welches in ihr wuchs, vom Geist gewirkt worden war. Josef gehorchte.
Und besonders war die Bemerkung, dass wir in der Schrift kein Wort lesen, das Josef gesagt hat.
Seine Aufgabe war eine reine "Beschützerrolle" und er wird in der rkk neben Abraham gestellt, quasie in die Segensspur des Abraham.
Interessant ist auch, dass die Lesung heute geschah und nicht "nur" für die Weihnachtszeit vorbehalten ist.
Und eben die Sicht auf Abraham, das war für mich auch neu.
Ja, und dann lernte ich gestern auch noch ein anderes Forum kennen. Und auch dort gibt es lange Beiträge von Gott, dem Glauben und der Welt. Ist halt ein ganz anderer Stil als hier, wo wir die Schrift und den Glauben des Einzelnen im Blick haben und eben nicht Weltanschauungen, die aber auch helfen, den eigenen Glauben zu positionieren.
Ja, schon alles interessant.
Mal schauen, was alles noch so geschieht, besonders im Hinblick auf die politischen Entscheidungen im und ausserhalb des Landes. Wir wissen ja, die Geschichte wird durch Menschen geprägt, die sich über die Jahrhunderte nicht geändert haben. Und auch Gott ist derselbe, gestern, heute und morgen.
Er kommt an sein Ziel. Wir hoffen auf die Wiederkunft Jesu, und eben auch darauf, dass wir weiterhin im Frieden bis dahin leben können. Die Frage ist, wie bin ich persönlich positioniert?
Ja, schauen wir nach vorn und werden bei den klugen Jungfrauen und dem klugen Hausherrn, Verwalter gefunden
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von Pavle am 20.03.2017 07:22Den Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.
Matthäus 24,36
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von Pavle am 20.03.2017 07:18Hallo @nennmichdu, danke dass du mich auch grüßt, obwohl ich noch nichts gepostet habe. Schön wenn jemand an einen denkt. 
Lieber @Kowalski,
du frägst ja speziell nach der RK-Kirche - da ist die Sache einfach: ab in die nächste Kirche und nachfragen. Da wird die gesagt, dass es kein Heil gibt außerhalb der päpstlichen Obhut, d.h. du wirst ewig in der Hölle brennen (ich glaube das natürlich nicht).
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von Pal am 20.03.2017 06:48Hallo, das ist doch super! Jetzt weiß ich wieder ein neues Datum, wann unser HERR wiederkommt! -
Ja, obendrein ist es doch auch so toll, das alle Jungfrauen richtig wach werden! Mensch, da wird die Naherwartung des HERRN so gewaltig sein! -
Nur bleibt dann immer noch das Problem, das die Hälfte der Jungfrauen trotzdem zurück bleiben!
Also was hülfe es den Termin zu kennen, und das Herz nicht in der wirklich liebenden Gemeinschaft zu haben? - 
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von Cleopatra am 20.03.2017 06:47Ich denke mal, wie so oft bei Gott, dass ihm unser Herz wichtiger ist als irgendetwas anderes.
Daher ist die Frage- wieso willst du austreten?
Ich selbst musste mir diese Frage nicht stellen, da ich nie offiziell in einer drin war.
Ich finde aber grundsätzlich auch die Gemeinschaft mit anderen Christen sehr wichtig.
Außerdem hat Jesus selbst gesagt, dass wir das Abendmahl zu seinem Gedenken feiern sollen.
Unser Job als Mensch ist es auch, Gott zu loben (war gestern Thema in der Predigt).
Und wir sind ein Leib mit verschiedenen Körperteilen sozusagen.
Das alles zeigt mir- Gemeinschaft ist sehr wichtig. Die verschiedenen Aufgaben und Struktur, wie eine solche Gemeinschaft dann aussehen soll, wird ja gerade in den Briefen im neuen Testament sehr schön erklärt.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Gemeinschaft unter Christen (in der/einer Kirche) in der Welt (ausserhalb der/einer Kirche)
von nennmichdu am 20.03.2017 06:03Hallo Pavle und Kowalski und alle anderen Leser/Leserinnen,
Wie Gemeinde aussehen kann lesen wir in der Apostelgeschichte, als sich die erste Gemeinde (zu Pfingsten) ausbildete, in der das Prinzip der Gütergemeinschaft herrschte.
Alles an materiellen Besitz war allen gemeinsam, so wie ein jeder es nötig hatte und für sich in Anspruch nahm, bzw. ihm dann durch die 7 "Armenpfleger", die sich um die Witwen und Waisen kümmerten, dann zugesprochen wurde.
Die Sünde, welches den Austritt aus der Gemeinschaft der Christen unweigerlich zur Folge hatte, war dann an einem/einer Hananias/Saphira sichtbar geworden, die an dem materiellen Besitz der Gemeinde teilhaben wollten aber auch sich selbst Besitztümer und Gelder vorenthielten. Quasie also dadurch um des materiellen Gewinnes dazugehören wollten.
Wenn wir nun von Gemeindezucht sprechen, wo es darum geht, einem Bruder, einer Schwester, die sich an einem anderen Bruder, einer anderen Schwester versündigt hat, hier dem/derjenigen etwas schuldig geblieben ist und diese Schuld auch nicht einsehen/gestehen will -- sodass ihr nicht vergeben werden kann --- dann kann dieser Bruder/diese Schwester wie ein Ungläubiger/Ungläubige angesehen werden und kommt nicht mehr in den Genuss einer Gütergemeinschaft (wo dann auch Geld nicht für Zins verliehen wird -- sprich wo keinem eine zusätzliche Last aufgelegt wird, dort wo er etwas nötig hat).
Betrachten wir nun die verschiedenen Kirchen muss jeder Verantwortliche selbst entscheiden, inwieweit hier das Prinzip der Gütergemeinschaft umgesetzt worden ist und wo hier vielleicht Reformbedarf besteht.
Aber selbst Austreten kann man eigentlich nicht aus einer Kirche/Glaubensgemeinschaft. Man wird in der Regel hineingeboren. Sei es durch die leibliche Geburt als Kind seiner Eltern die einer Religionsgemeinschaft angehören, einer Kirchengemeinde gegenüber verpflichtet sind, sei es durch den Beitritt zu einer Kirche, wenn man zuvor in keiner Kirche war.
Tritt man aus einer Kirche selbst aus, muss man sich überlegen, welchen Menschen man sich in welchem System anschließt und wohin das führen wird.
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von MarcusO am 19.03.2017 20:15Hallo Kowalski,
Sünde ist Trennung von Gott! Jesus ist unser Weg/Zugang zu Gott. Eine tiefe Beziehung mit Jesus ist das was wir brauchen.
Ein "Gotteshaus" ist ein toller Ort, an dem man gemeinsam Gott feiern kann. Mehr sehe ich darin nicht. Echter Gottesdienst beginnt in meinen Augen sowieso erst ausserhalb der Kirche, also im Alltag.
Du kannst auch "eigene" Versammlungen durchführen. Du brauchst keine Kirche. Jedoch sollte man die Gemeinschaft mit anderen Christen nicht vernachlässigen. Ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch ist sicher hilfreich.
Und wie du ja schon selber erkannt hast, braucht es keine Formalitäten um "dazugehörig" zu sein! Nein ich sehe darin keine Sünde. Gott würde sich ja damit selber herunterstufen und sich auf ein Kirchengebäude reduzieren...
LG


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