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Die_Sunny
Gelöschter Benutzer
Krankheit und Zukunftsangst
von Die_Sunny am 05.02.2023 17:48Hallo Ihr alle,
ich habe mich gerade neu angemeldet. Bin erst vor einigen Monaten zum Glauben gekommen und da ich keine Gemeinde oder christliche Freunde habe, hoffe ich hier auf Austausch und etwas Orientierung.
Im letzten Jahr war ich aufgrund einer Erkrankung längere Zeit arbeitsunfähig und nun sieht es so aus, als hätte ich einen Rückfall.
Ich hatte Gott gebeten, mich Demut zu lehren, weil mir plötzlich aufging wie arrogant und überheblich ich war bzw. bin (von Wegen ich habe mein Leben im Griff und weiß, was zu tun ist). Nun, das weiß ich eben gerade nicht mehr.
Ich habe mich innerlich noch nie so in Frieden gefühlt, wie in den letzten Monaten. Daran ändert auch die Erkankung nichts. Sie bringt mich mehr zu Gott. Jesus ist im Prinzip der einzige, zu dem ich gänzlich Vertrauen habe, weil ich weiß, daß er nicht weggeht. Auch weiß ich, daß Gott die Schwachen nutzt und meine Schwäche kein Problem ist.
Und trotzdem hänge ich am Leben. Ich habe Angst vor der Zukunft, was mit meinem Arbeitsplatz geschieht, wie sich meine finanzielle Situation entwickelt. Ich habe ehrlich gesagt, eine sch....Angst um mein Leben, obwohl ich weiß, daß mir das egal sein sollte. Ist es aber nicht offenbar nicht. Das wäre gelogen.
Jesus sagt, wir sollen uns nicht um den nächsten Tag sorgen und auch nicht um Kleidung und Essen. Ich weiß das. Aber eben (noch) nicht im Herzen.
Ich weiß auch nicht so recht, was ich beten soll. Ich bete immer das Vater unser. Aber 10 x hintereinander? Oder einfach gar nichts sagen?
Vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Das würde mich freuen.
Liebe Grüße
Die_Sunny
Re: Tages (18) Gnade sei mit dir, mit euch, und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sün
von Burgen am 05.02.2023 10:03
3.Sonntag vor der Passionszeit
WoSpruch
Wir liegen vor dir mit unserem Gebet
und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit
sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9,18
Losung + Lehrtext
Freu dich, wenn du einen Glückstag hast.
Und wenn du einen Unglückstag hast, dann denke daran:
Gott schickt dir beide, und du weißt nicht, was als Nächstes kommt. Prediger7,14
Seht die Vögel unter dem Himmel an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr nicht viel mehr kostbarer als sie? Matthäus 6,26
Abba Vater, danke für deine Liebe zu uns Menschenkindern.
Aber - , das ist genau unser wunder Punkt. Wohin wir auch schauen, wir sehen soviel Not und elend.
Wir fragen uns, Gott, wo bist du? Hilfst du denn nicht den armen Menschen und Tieren?
Und doch!
Bei dir finden wir Geborgenheit. Du hast uns befähigt zu denken und das Geschenk der Hilfsbereitschaft
gegeben. So sind wir nun alle Glieder um miteinander anderen hilfreich sein können.
So hilf uns, entgegen dem, was die Augen als Umstände wahrnehmen, auf dich zu schauen
und Jesus vertrauen, dass er durch uns Gutes geschehen lassen wird.
Dir allein sei Lob und Dank, der du die Welt in Händen hältst.
(Burgen)
Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört:
Gott allein ist mächtig,
und du, Herr, bist gnädig;
Psalm 62,12-13a
WoPsalm 62
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 05.02.2023 09:00Die Frage nach dem Davidssohn
12,35 Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie können die Schriftgelehrten behaupten, der Christus sei der Sohn Davids?
Jesus dreht den Spieß um und befragt die Frager. Man kann Menschen etwas mit Fragen beibringen. Sie regen den anderen an, selbst über etwas nachzudenken.
Danke Herr, dass Du, für uns, immer eine Frage bleibst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 05.02.2023 08:28Re: Das Buch 1. Samuel
von Merciful am 05.02.2023 08:25Re: Rechtfertigungswunsch für Gutes gegenüber anderen Christen
von Cleopatra am 05.02.2023 07:29Oh ja- genau den Vers meinte ich. Danke dir!
Ich denke, dass dieses Prinzip schon auch wichtig ist. Aber es bedeutet eben, dass wir unser Leben demnach auch so leben sollen, wie wir es verantworten können.
Jederzeit, wenn uns jemand anspricht, sollten wir in der Lage sein, uns zu rechtfertigen.
Das bedeutet aber nicht, dass das, was davor geschrieben wurde, damit außer Kraft gesetzt wurde.
Ganz salopp gesagt bedeutet es nicht, dass wir jedem Rede und Antwort zu geben haben, wieso ich mich jetzt für den silbernen Toyota Yaris entschieden habe damals. Oder wieso meine Wohnung so eingerichtet ist.
Das sollten wir genau verstehen, denke ich.
"... der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist." - Das ist doch auch das, worüber wir gerne mit den Menschen sprechen möchten. Was wir den anderen ja eben auch gönnen und wünschen.
Demnach sollte unser Leben natürlich auch so sein, dass wir darauf angesprochen werden, oder....? Und dann darüber reden können.
Lieber Jakobgutbewohner, was du zitierst, erinnert mich eben auch an die Person zB, die Fragen stellt, um zu provozieen, um Zweifel zu sähen, um jemanden "bloßzustellen", von der Person hatte ich gestern woanders geschrieben.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 04.02.2023 23:48Wir beginnen mit
Wir wollen im Hauskreis über dieses Bibelwort nachdenken.
Herzliche Einladung
Chestnut und Team
Re: Rechtfertigungswunsch für Gutes gegenüber anderen Christen
von Jakobgutbewohner am 04.02.2023 19:32Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Habt ihr Verständnis wenn Nichtchristen geschockt über harte Bibelstellen sind?
von Plueschmors am 04.02.2023 17:19Hallo Fragende,
aber ganz sicher! Wer lebt, muß lernen. Oft auch auf die harte Tour. Wir kommen ja nicht perfekt auf die Welt, sondern müssen reifen durch mannigfache Erfahrungen. Es ist z.B. ein Merkmal der starken und sicheren Jugend, daß sie immer auch die Welt verändern will, notfalls mit Gewalt. Irgendwann merkt man dann aber, daß man gar nicht so stark und sicher ist wie gedacht, daß das Leben sich nicht einfach planen und kontrollieren läßt, daß alles eitel, nichtig und vergänglich ist, wie der Prediger sagt (Pred 1,2), abgesehen vom Ewigen. Das macht dann aus meiner Sicht irgendwann auch barmherzig. Sich selbst und andern gegenüber. Man versteht immer mehr. Und wer viel versteht, kann auch viel verzeihen.
Das ist aus irgendeinem Kommunikations-Seminar gewesen, das ich in den letzten Jahren besuchen durfte. Ich habe mir das währenddessen notiert. Im Netz unter dem Begriff "Mehrabian-Regel" zu finden. Das soll m.E. aber kein ehernes Gesetz sein für die Allgemeinheit, sondern lediglich den großen Einfluß darstellen, den unsere vollständige Präsenz beim Kommunizieren hat. Und die fehlt ja nun einmal in den Foren - wo ja "nur" geschrieben wird - fast völlig.
Du schreibst "scheinbar", also "nur dem äußeren Eindruck nach", aber in Wirklichkeit - beim genaueren Hinsehen - eben nicht? Das müßte ich mir mal selbst anschauen, denn allein das Verbale - wie gesagt - ist eine ständige Quelle von Mißverständnissen. Und oft ist ganz lieb von dem einen gemeint, was böse bei dem andern ankommt.
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

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