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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Jonas am 29.06.2017 14:24

Hmmm, warum nennt man dann ein Lamm, Lamm?
Was ist die Wurzel des Namen "Lamm"?

LG
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2017 14:29.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von solana am 29.06.2017 14:21

Jonas schrieb:

Wenn das für dich keine Etymologie ist, dann könntest du dich bitte bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beschweren.

Hallo Jonas

So eine etymologische Zusammenstellung habe ich auch nie angezweifelt.

Da lese ich das aber nicht: entspricht formal weitgehend griech. élaphos (ἔλαφος), lat. Lumen = Leuchte, Licht

Und ich habe nachgefragt, wo du das mit dem "Licht" her hast, weil ich das im Internet nirgens finden konnte.

Darauf hast du geantwortet, dass du meinst, dass Gleichklingendes  (wie "Lamm" und "Lampe") auch eine gleiche Bedeutung habe.
Und das ist nun keine Etymologie mehr .....

Grus
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Jonas am 29.06.2017 14:01


Schöne Grüße an alle!


Wenn man stattdessen einfach Gleichklingendes irgendwie verbindet (wie du mit "Lamm" und "Lampe" und das dann auch noch in einer anderen Sprache als die Originaltexte, um die es geht), dann ist das kein wissenschaftliches Arbeiten, sondern eine naive Gleichsetzung wie in der sogenannten "Volketymologie":

 

Lamm n. 'Schafjunges', ahd. lamb (8. Jh.), mhd. lamp, lam, asächs. aengl. engl. anord. got. lamb, mnd. mnl. nl. lam, schwed. lamm. Germ. *lambaz (ie. *lonbhos) entspricht formal weitgehend griech. élaphos (ἔλαφος) 'Hirsch' (ie. *elṇbhos). Beide Namen sind mit jeweils unterschiedlicher Ablautstufe in der ersten und zweiten Silbe Bildungen mit n-Suffix zur Wurzel ie. *el- 'rot, braun' (s. ↗ Elch, ↗Erle). Das Suffix ie. -bhos erscheint in Farbadjektiven, vgl. griech. árgyphos (ἄργυφος) 'weißglänzend', wie in Tiernamen, vgl. aind. vṛṣabhá- 'Stier' oder mit deminutivem Charakter griech. ériphos (ἔριφος) 'junger Bock, junge Ziege'. Im Germ. ist ie. *lonbhos sekundär in die Flexion der s-Stämme überführt worden, daher der Plural ahd. lembir, nhd. Lämmer. Lamm bezeichnet das Junge (und Jungtier) des Schafes, vereinzelt auch das der Ziege. In übertragener Verwendung steht es für einen geduldigen, fügsamen, wehrlosen Menschen. lammen Vb. 'ein Lamm gebären' (16. Jh.), daneben lämmern, frühnhd. lemmern und vereinzelt spätmhd. gelamben. lammfromm Adj. (18. Jh.).

Wenn das für dich keine Etymologie ist, dann könntest du dich bitte bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beschweren.
Denn von denen dürfte diese Seite stammen.Auch sehr interessant, das grimmsche Wörterbuch, das hier verlinkt ist.

https://www.dwds.de/wb

Bei einer Volksetymologie, auch Fehletymologie,[1] Paretymologie und Eindeutung,[2] handelt es sich laut Meyers Großem Universallexikon um eine naive Verdeutlichung bzw. Motivation eines isolierten, nicht mehr verstandenen Wortes durch Anlehnung an ein klangähnliches Wort. Der etymologische Zusammenhang, der dabei hergestellt wird, ist historisch falsch, z. B. Armbrust (siehe unten).[1]Dies ist ein historischer Wortbildungsprozess, bei dem ein unbekanntes Wort (manchmal auch ein Fremdwort) nach dem Vorbild eines vertraut klingenden Wortes gebildet wird. Hierbei kann sowohl der Wortkörper phonologisch verändert werden, als auch durch das Mittel der Analogie eine phantasievolle Neubildung entstehen.

Im engeren Sinn ist eine Volksetymologie eine falsche Deutung der ursprünglichen Bedeutung eines Wortes nach der Lautform, z. B. Maulwurf (siehe unten).[1]
Der Begriff der Volksetymologie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem 1852 erschienenen Aufsatz Ueber deutsche volksetymologie von Ernst Förstemann geprägt.[3][4] Volksetymologien kommen häufig in mündlich überlieferten Erzählungen vor. Dabei handelt es sich zumeist um homophone (gleich klingende) Namensdeutungen von Pflanzen, Orten oder Heiligen (zum Beispiel Augustin bei Augenleiden).

(zitiert aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Volksetymologie)

Es gibt sehr viele solcher "volkstümlicher" Erklärungen von nicht mehr verstandenen Flurnamen, bei der im Nachhinein hübsche Erklärungesgeschichtchen den Namensurspung erklären sollen. Sprachwissenschaftlich sind diese erstellten Verbindungen und Verknüpfungen nicht haltbar, entstammen der Phantasie.
Auch diese Menschen gingen nach der Devise vor:

Bei den Beispielen von deinem Wikilink ist wohl offensichtlich, dass diese Herleitungen schwachsinn sind.
Denn, was sollte zB eine Armbrsut mit einem Pfeil und Bogen, ein Maulwurf mit einem schwarzen,blinden Nager zu tun haben usw

Volksetymolgie = Fehletymologie
Sprachwissenschaftlich ist diese Aussage dann aber auch nicht wirklich haltbar oder?
Oder seit wann ist Volk gleich falsch.
Oder würdest du Volk mit dumm, fehlerhaft gleich- bzw übersetzen.

Wissenschaftler sagen , sie hätten auch Atome, das Unspaltbare gespalten.
Was hier gespalten wurde, war etwas anderes, aber nicht das Unspaltbare, denn das ist per definition nicht zu spalten.
So ein Widerspruch kann nur allgemein Verbreitung finden, wenn Menschen auf Menschen vertraun, statt auf den Logos.
„Verflucht wer auf Menschen vertraut" steht doch irgendwo in der Bibel.
Davor warnt doch der Herr, die Worte nicht zu verdrehen, da sonst schlimme Zeiten bevorstehen.

"Euer Ja sei ein Ja und euer Nein sei ein Nein, alles andere ist vom Bösen" spricht der Herr.

Ich denke schon dass das, was ähnlich klingt, ähnliches bedeutet.

Das kann mal zufällig hinhauen.

Du meinst die Regel wäre, dass aus A durch umdefinieren B werden kann?
Ein Ä wäre nur zufällig mit A verwandt in aller Regel ist es aber ein XY?
So je nach belieben.!?

Der Wortlaut, also der Klang ist das Entscheidende.
„Wer Ohren hat zum hören, der höre" heißt es.

Aus einem Kuckuck wird kein Uhu auch wenn man zukünftig den Kuckuck einen Uhu nennt.
Dabei verliert das Wort nur seine richtige Bedeutung, da es falsch deutet bzw zeigt.
Und es wird selbst dann ein Kuckuck kein Uhu, wenn du mit dem Finger auf einen Kuckuck zeigst und Uhu rufst.
Alles was dann noch größer wird ist nicht die Erkenntnis, sondern die Verwirrung.

Das gleich und ähnlich Klingendes, gleich und ähnliches bedeutet ist schon in Ordnung, nur wie das Wort dann von Einzelnen, von einer Gemeinschaft, einem Volk definiert wird, auf was es zu deuten habe, ist oft unzutreffend und nur für eine relativ kleine Minderheit, Nation, wichtig.
Dass wir gerade bei alten Texten, die auch mit Bildern arbeiten, nicht genug gemäß des Logos, logisch hinterfragen müssen um sie richtig zu deuten, liegt auf der Hand, zumal, wenn wir berücksichtigen wie sich die Sprache im Laufe der Zeit immer wieder verändert.

Nichtstestotrotz leben wir in einer Umgebung von Konventionen an die wir uns halten müßen, wenn wir verstanden werden wollen.
Aber auch mit Deutsch kann man recht gut deuten meine ich und man ist sicher bemüht, die Bibel verständlich zu übersetzen, nur muß man sie auch beim Wort nehmen und deuten.

Beim Beispiel „Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht".
Das die „Rechte" eine Hand ist kann nicht verifiziert werden.
Dann schon eher das Recht, das Richtige, das Wahre wirkt stäntig mit Kraft, das was der Physiker Energie nennt, an den Dingen.

Man kann damit aber auch total auf die Nase fallen und völligen Blödsinn behaupten.

Ja genau, Blödsinn ist sofort zu verwerfen.
Und deswegen habe ich dich auch gebeten, zu verifizieren das Lamm ein junger, blöckender Vierbeiner ist.
Wenn du meinem Wunsch nachkommen möchtest, würde ich deinen Einwänden ja gerne glauben schenken.

 

Und mit Lamm meint man seit eh und je ein Schaf unter einem Jahr.

hebräisch, כֶ בֶשׁ

käbäś

Tja, ein Hebräer würde sagen: Lamm??? Nee, seit jeher bezeichnet man ein käbäs als ein Schaf unter einem Jahr!

Das was Menschen meinen ist uninteressant.Wichtig ist nur das, was man verallgemeinern kann.

Also, die Gedankenassoziationen, die du bei dem Wort "Lamm" an "Lampe" hast, hatte die Israezliten wohl kaum, zumal in der hebräischen Sprache das ganz andere Wörter sind.

Aber bei dem Wort "Lamm" in Verbindung mit Jesu Kreuzestod kam dem Israeliten, der das AT kannte, sicherlich diese Bibelstelle in den Sinn:

Jes 53,7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

Wenn ein Freund von mir sagt, er müße seine Lämmer in den Stall bringen, denke ich auch nicht das er hier den Logos oder Leuchter in den Stall bringen will.

Und trotzdem gibt es noch andere Sünden wie Ehebruch, stehlen, töten und so weiter.
Und auch dafür ist Jesus gestorben.
Zu sagen, Jesus sei nur wegen der Lügen (nicht noch die anderen Sünden) gestorben, ist falsch.

Sicher gibt es die, das sind ja alles Folgen des sich selbst belügens, oder des Belügens anderer.
Jeder Sünde gehen Gedanken voraus.
Gedanken die in Worte gefasst wahr oder unwahr,eine Lüge sind
Aber Gott sei Dank ändert das nichts an der Wahrheit bzw Tatsachen, wenn man sich und andere belügt, Den der Herr ist der Eckstein.
Das Wort, das fest steht und an dem jede Lüge zerschellt.Nachweislich.

Also ehrlich Jonas,

wieso unterstellst du ständig jemanden was Böses?
Wo genau hat solana hier geschrieben, dass sie ein Bildnis huldigt?

Sei mal bitte etwas vorsichhtiger mit deinen Anschuldigungen.

Lg Cleo

ich habe niemanden etwas böses unterstellt.
Oder zeige es mir bitte, dass ich es auch einsehe.
Bitte halte böswillige Unterstellungen und Anschuldigungen von Feststellungen und Empfehlungen auseinander.

Aus dem Lamm Gottes wird halt schnell einmal ein Götze, wenn man sich ein Bildnis macht.
Hierbei ist es ja noch offensichtlich, denn niemand wird so schnell ein „Lamm" an sich anbeten, wenn er vom Lamm Gottes hört.
Da ist es bei „Vater" schon ein wenig schwieriger.Da stellt man sich schneller einmal einen weißbärtigen Übermenschen im Himmel vor, den man dann auch noch mit von einem selbst geliebten Eigenschaften ausstattet, um sich dann vor diesem Götzen, seinem eigenen Bildnis, in den Staub zu werfen.

Oder bist du frei von Bildern, wenn du vom Vater der im Himmel thront, hörst?

.
Nicht das Weib und du sind schuld, sondern ich habe aus Angst gesündigt
Wo genau findest du das zum Beispiel in der Bibel?

Nirgends, aber das wäre die richtige Antwort gewesen auf die Frage Gottes, was er,Adam, gemacht hat.

Das ist eine Behauptung, die du stellst.
Adam hätte zugeben sollen, dass er gesündigt hat ja. Aber woher hast du bitteschön die Angst?
Adam hat die Frucht ganz bestimmt sehr gut geschmeckt.
Aus Angst soll er nun die Frucht gegessen haben?
Das steht nirgends in der Bibel.

Entschuldige, das ist von mir etwas mißverständlich bzw. ungenau ausgedrückt.

Die von mir geschriebene Antwort, "Nicht das Weib und du sind schuld, sondern ich habe aus Angst gesündigt" wäre auf die von Adam zuvor gemachte Falschaussage, wo er die Schuld auf Eva und Gott schob, richtig.

Wenn ich die letzten Tage so betrachte , kann ich verstehen, dass das Christentum so kraftlos geworden ist.

Hierbei liege ich glaube ich nicht falsch, wenn ich mich persönlich angesprochen fühle.
Ich habe schon einige Gespräche mit Atheisten und Andersgläubige hinter mir und ich finde es
äußerst kraftlos, wenn Christen den atheistischen Argumenten und Vorstellungen von Gott, einem übergroßen Menschen gleich, irgendwo in den Weiten des Himmels thronend, oder
die Trinität, Vater, Sohn und heiliger Geist wäre ein Vielgötterglaube, nichts entgegensetzen können, sondern es teilweise auch noch nähren.

Heute winkt aus gutem Grund schon jeder Grundschüler gelangweilt ab, wenn man ihm von einer sprechenden Schlange, vgl Gen., erzählen will.
Diesbezüglich hat die Christenheit gegen früher leider einen Rückschritt gemacht.
Früher war bekannt, dass, wenn die Rechte des Herrn erhoben ist und mit Macht wirkt, vgl. Ps 118,16, Gott keine Gliederpuppe mit linker und rechter Hand ist.

Gott sei Dank ist das Gebet das Wichtigste.
Nichtsdestotrotz soll die Lehre weitergegeben und verstanden werden.
Und das kann man nur wenn sie logisch ist, denn nur dann kann eine Lehre verstanden werden um aus ihr auch die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Unlogisches kann man nur auswendig lernen.

Mit besten Grüßen
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2017 22:01.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Jonas am 29.06.2017 13:56

Schönen Gruß an alle!

 

Lieber Jonas,

ich wüsste gerne mal, welche Glaubensrichtung du da vertrittst.
Da sind schon wieder einige Ungereimtheiten.

Ehre dem Ehre gebührt! Also wird wahrscheinlich nicht jeder in den Genuß einer Verehrung kommen. Am ehesten die, die ehrlich sind. Ehrfürchtig verneigt man sich dann am ehesten vor einem ehrwürdigen Menschen, der dies redlich verdient hat.

Hast du auch nur einen einzigen Bibelvers, der das belegt?

Du meinst einen Bibelvers, dass jemand geehrt wird, wenn er es verdient?

Also gibt es auch unter Menschen eine Hierarchie sozusagen?
Also von mir bekommt nur Gott die Verehrung.
Wir sollen keine anderen Gotter haben. Und einen anderen zu verehren, ist meiner Meinung nach Götzendienst.

Könntest du bitte definieren, was du unter Verehrung verstehst?
Was dieses Ver- aus der Ehrung macht, welche besondere Bedeutung es dadurch bekommt und warum?
Mir scheint du versteht unter Verehrung gleich Anbetung.

Wenn da steht:
Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." Dies ist das vornehmste und größte Gebot.Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Ich glaube wir können uns einig werden, dass die Liebe die höchste Form der Zuwendung ist, die ein Mensch erfahren und/oder Gott und seinem Nächsten entgegenbringen kann.
Wenn du Gott und deinen Nächsten lieben sollst, was meinst du, kannst du deinem Nächsten an Ehre, Würdigung, Hochachtung,Ergebenheit,Treue usw entgegenbringen, dass es, so wie du glaubst, keine Anbetung wird.


Sicher gibt es nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen.Jesus Christus.

Und wer ist es bitte? Biitte mit Bibelstelle.

Jesus Christus, habe ich ja geschrieben.
Er ist der wahre Mittler.

Es fällt auf das Du den Leib Christi gefließendlich außen vor läßt.

Diesen Satz verstehe ich nicht ganz.
Meinst du mich oder Henoch?
Und woran machst du diese Behauptung fest?
Und was genau meinst du damit?

Lg Cleo

Eigentlich war Hennoch gemeint.
Nun ist es so das Jesus nicht mehr sinnlich unter uns weilt.
Deswegen hat er dann auch in weiterer Folge seine Apostel ernannt, die seine Botschaft weiter in die Welt tragen sollen.

Sie, die ersten Glieder Christi, sind schon der „Leib"
Sie sind jetzt die Vermittler der wahren Botschaft, die der einzig wahre Mittler gebracht hat.
Also da ist nicht nur Jesus und ich, denn ohne den „Leib", ohne seine Glieder wüßte ich nichts von Jesus.

Wenn Du das nicht sehen willst, nützen genauere Angaben auch nichts.

Diese Angaben berühren aber leider meine Frage nicht.
Denn die lautete nicht, wer wann welche in der Bibel vorhandenen Bücher weg- bzw. hinzugedacht hat, sondern

wer sie wirklich wann hinzugefügt oder weg genommen hat.

Mit besten Grüßen
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2017 14:52.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Geistesgaben

von Henoch am 29.06.2017 13:32

So, weiter geht es:

Also: Was bewirkt der heilige Geist im Leben des Gläubigen:

 

-fortschreitende Heiligung (Gal 5,22-23)

-Unterweisung in der Wahrheit (Joh 16, 12-14) und offenbaren der Wahrheit (1 Kor 2,9-3,2)

-Führung des Gläubigen in seinem Wandel und Unterweisung im rechten Tun in bestimmten Situationen ( (Röm 12,12)

-Er gibt Heilsgewissheit (Gal. 4,6; 1 Joh 3,24; 4,13)

- Liebe zu Gott und, Anbetung (Eph. 5,18)

- Gebetsgemeinschaft mit Gott (Röm 8,26)

- Frucht (Gal 5,22)

Darüber hinaus werden Ströme lebendigen Wassers aus dem Gläubigen fließen, weil der Geist in ihm wohnt und wirkt. (Joh 7,38-39).

Er teilt Gaben aus, nach seinem souveränen Wollen: Kor 12: 4 Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist; 5 und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; 6 und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.

7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.

 

In Kor 12  wird unterschieden zwischen Gnadengaben aus dem Geist, Dienst vom Herrn und Wirkungen, die unterschiedlich sind, von Gott. Und es heißt an anderer Stelle, dass wir in Gottes Werken wandeln sollen.

Zu dem Zweck der Erbauung der Gemeinde, die in Kor 12 wie ein Leib beschrieben wird, werden die Fähigkeiten (die Offenbarung des Geistes durch seine Wirkungen, seine Kraft und seine Gaben) zum Nutzen gegeben. Und wie wir lesen JEDEM!!!!!!!!

Nun heißt es aber in Kor. 12 . 29 Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte? 30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?

Tja: Es gibt also Dienste (die gibt nicht der heilige Geist, sondern der Sohn, wie wir oben lesen), für die jemand besonders zugerüstet wird. Er wird, wie schon das AT als Vorschatten andeutet, zum Dienst gesalbt.

Also: Gabe des heiligen Geistes, Versiegelung mit dem heiligen Geist, Erfüllung mit dem heiligen Geist, Salbung durch den heiligen Geist zum Dienst, Geben des heiligen Geistes und Frucht des heiligen Geistes muss unterschieden werden, sonst landet man im Sumpf.

Ebenso muss unterschieden werden zwischen Dienst (Ältester, Lehrer, etc...) und den Werken die Gott bereitet hat (Erbauung der Gemeinde, Evangelisation...etc)  und der Gabe ( Weisheit, Erkenntnis, Glaube, Weissagung, prophetische Rede, Unterscheidung der Geister etc.)

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2017 13:41.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Geistesgaben

von Henoch am 29.06.2017 12:29

Hallo Pal,

der heilige Geist ist Gott und damit allmächtig. Es heißt, er teilt aus wie er will. Nun, was sollte ihn daran hindern, jedem zu jeder Zeit die Gabe zu geben, die er gerade braucht. Muss er deshalb lauter "Fachleute" aubilden.

Schau Dir doch die Glaubensvorbilder des alten und neuen Testamentes an, dann merkst Du es.

Er konnte ja sogar einen ungläubigen Kaiphas und einen Gottesfeind Bileam, ja sogar dessen Eselin zum Weissagen bringen.  Warum? Weil er wollte.

Nun, was sagt die Schrift über sein Werk im Gläubigen?

Er wird allen Gläubigen gegeben, ja er wohnt in ihnen und damit auch alle Gaben und Kraft, wie sie Gott geben will, auch wenn er diese nicht ständig zur Verfügung stellt. Die Salbung mit dem heiligen Geist ist biblisch ein einmaliges Anfangsereignis: (Lk 4,18; Apg 4,27; 10,38; 2 Kor. 1,21; 1 Joh. 2,20.27)

(Joh 7,37-39; 14,17, Apg 8,14; 11,17; 19,1-6; Röm 5,5; 8,9.11; ....und weitere...)

Weil er eine Gabe ist, hat ihn der Empfänger nicht verdient, wie alle Gnadengaben Gottes. Er hat also keinen Zugriff darauf und auch keine Rechte darüber.

Die Aufgabe des heiligen Geistes ist es, den Gläubigen zu einem gottgefälligen Leben zu befähigen. (2 Kor 1,21; 1 Joh. 2,20-27.....)

Es gibt einen Unterschied zwischen dem Innewohnen des heiligen Geistes, dem erfüllt sein mit dem heiligen Geist und der Befähigung zum Dienst durch den heiligen Geist. Ebenso müssen wir unterscheiden zwischen Gabe, Dienst und Werk....

Der heilige Geist wohnt in jedem wiedergeborenen Gläubigen..

Jeder kann unter bestimmten Umständen mit dem heiligen Geist in seiner Wirkung! erfüllt werden. Der Gläubige kommt dadurch in einen geistlichen Zustand, in dem der heilige Geist das bewirkt, was er im Herzen und im Leben des Gläubigen tun will, bzw, durch den Gläubigen tun will. ( Apg 2,4; 4,8.31; 6,3.5; 7;55; 9,17; 11,24; ....)

Es geht dabei nicht darum, dass der Gläubige mehr als vorher vom heiligen Geist erfüllt wird, sondern, dass der Gläubige ganz, also seelisch und verstandesgemäß und willentlich vom heiligen Geist für ein bestimmtes Werk gebraucht wird. (Siehe die Rede des Stephanus z.B.). Jeder Gläubige soll danach streben, Gott ganz zur Verfügung zu stehen und ganz erfüllt zu sein mit dem heiligen Geist. Ungehorsam bedeutet, dass jemand nicht ganz erfüllt ist, weil sein Ungehorsam daher kommt und auch dazu führt (Wechselwirkung). (Eph 5,18)

Das erfüllt sein mit dem heiligen Geist hat nichts damit zu tun, wie reif ein Christ ist. Die Kraft des heiligen Geistes ist nicht abhängig von irgendetwas im Menschen. Sie wirkt souverän. (Siehe Bileams Esel) Wir wachsen daher nicht in der Erfüllung mit dem heiligen Geist, sondern in Gnade, im Glauben und in der Erkanntnis des Christus.

Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Reife und erfüllt sein, aber die Reife ist nicht Ursache, sondern anders herum.

So weit erst mal... Rest später...

Henoch

 

Puh. vile Lechtsleibfelel verbessert....c

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.06.2017 13:49.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Geistesgaben

von Pal am 29.06.2017 11:10

Henoch:
Jeder hat die Gabe weiszusagen, Geister zu unterscheiden, zu evangelisieren, Zeugnis zu geben, zu lehren etc... bei Bedarf.
Liebe Henoch, wo nimmst du so etwas her? Steht das in der Bibel? - Wenn ja, wo? -
Also ich stimme da nicht mit dir überein. -
Habe aber keine Lust und Zeit, das jetzt auseinander zu setzen..........

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: das größte Lazarett der Welt?

von Burgen am 29.06.2017 11:02

Mt 15, 29 - 31 

Jesus ging zum See Genezareth zurück. Er sieg auf einen Berg und setzt sich.
Eine große Menschenmenge kam zu ihm und brachte ihm Gelähmte, Blinde, Krüppel, Stumme
und viele Menschen mit anderen Gebrechen.
Sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie alle.

Die Menschen kamen nicht aus dem Staunen heraus.
Stumme konnten wieder sprechen,  Krüppel wurden wieder gesund,
Gelähmte konnten wieder gehen und Blinde wieder sehen!
Und alle lobten den Gott Israels.

Mt 15, 32

Da rief Jesus die Jünger zu sich und sagte: 
"Mir tun diese Menschen leid.
Sie waren nun drei Tage lang bei mir, und jetzt haben sie nichts mehr zu essen. 
Ich will sie nicht hungrig wegschicken,
sonst könnten sie unterwegs zusammenbrechen."

(Neues Leben Bibel)

Welch ein Jesus! Jeder einzelne Mensch ist vor ihm , von ihm, wert geachtet. 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 29.06.2017 10:25

Liebe Solana,

gelesen habe ich 'Wundrose' gelesen. Du schriebst aber 'Wanderrose', ist das auch soetwas wie Gürtelrose? Hoffentlich bekommst du schnelle Heilung. Eine Frau hatte hinter dem Ohr eine Zecke. Ihr Hund hatte keine, weil er jeden Monat 1 Tbl. gegen Zecken bekommt. Heute Abend, wenn wir uns treffen werden, wird sie mir sagen, wie die Medikation heißt. Ich sprühe und reibe meinen Hund  jeden Tag mit em-blond ein. Seit ich dieses nehme hält sie sogar ganz still. Im halben Jahr hatten wir 12 Zecken, eigentlich erst ca seit April. Seither bis vor ca 1 Woche wurde vom Amt nichts an Wiesen gemäht.
Die Chemiekeulen will ich trotzdem nicht nehmen.
Jemand sagte, die Zecken sondern die Borreliosen dann aus, wenn sie sich vollgesogen haben und abfallen. 
Davor finde ich sie bisher.
Liebe Solana, von Herzen wünsche dir gute Besserung. 

***********************************************************************************************************************************
Losung
 
Ich bete, HERR, zu dir zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe. / Psalm 69,14
 

Leidet jemand unter euch, der bete;
ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. / Jakobus 5,13 

Matthäus 15, 29 - 39
Apostelgeschichte 13, 1 - 12 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: das größte Lazarett der Welt?

von Burgen am 29.06.2017 09:59

Liebe Cleo, 

das sagt man doch so in unserer Sprache...es könnte gut sein, dass ... dies oder jenes geschieht. 


Gruss 
Burgen  

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