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Re: Gott spüren
von Bithya85 am 11.06.2017 08:10Kleiner Nachtrag, Lighty: Höre grade den aktuellen Hossa-Talk, der passt teilweise wie die Faust aufs Auge, wenn du reinhören willst: Von denen, die zwischen den Stühlen stehen
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
Re: Gott spüren
von Merciful am 11.06.2017 07:45Liebe lighty83,
bei mir ist es eher so, dass ich Gott sehe.
Ich sehe ihn im Himmel thronen auf seinem Thron, den Sohn aber zu seiner Rechten.
Spüren kann ich sein Wirken in mir.
Wenn er mir Frieden gibt durch sein Gebot.
Manchmal ist dieser Frieden aber gestört, etwa wenn ich verärgert bin.
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 10.06.2017 21:36Verstehst du, was ich damit meine?
Ich denke schon, das du mich verkennst!

du scheinst von mir zu denken, das ich
ausleben würde, nur weil ich abundzu das Sterben "auf den Leuchter" stelle.
Doch ist dies eine Verkennung.
Mir geht es niemals nur um des Sterbens selbst willen, sondern um das Leben, welches nur aus "Gebrochenheit", Gestorbenheit heraus existiert.
Re: Gottes "timing"
von Cosima am 10.06.2017 21:32Hallo Geli,
als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich daran, wie oft ich das auch schon so oder ähnlich erlebt habe.
Immer wieder bin ich überwältigt, wie Gott es fügt, wenn ich IHM vertraue. Selbst wenn ich unbewusst handle,
merke ich im Nachhinein, dass Gott mir geholfen hat, das Richtige zu tun.
Im Mai hatte ich verschiedene Reisen mit der Bahn vor. Eine Fahrt habe ich spontan gebucht, weil sie günstig
war. Doch dann sagte meine Tochter, zu der ich fahren wollte: "In der Woche hat doch T. Geburtstag, es wäre
schön, wenn du bleibst bis dahin." Hmm?... hatte ich zu schnell gebucht? Na gut, verfällt sie halt, war ja günstig.
Und dann kam eine Nachricht, die mir klar machte, dass ich doch eher fahren musste, dringend sogar. Mein
Schwiegersohn hatte sich verletzt, mitten im Umzug, ich musste dort helfen. Die gebuchte Strecke ging direkt
an ihrer Stadt vorbei, ich konnte dort aussteigen. Gott hatte vorgesorgt! Ich fand das so super und war dankbar
dafür.
Danke für dein Erzählen, Geli. Es hat mir bewusst gemacht, dass Gott jeden von uns ganz individuell begleitet und
in den verschiedenen Situationen hilft, wenn wir IHM vertrauen.
Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 10.06.2017 21:10
Energie? Kraft? Woher kommt sie?
Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist
Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der daran glaubt. Römer 1,16 SLT
Welche Kraftquelle haben wir? Woher nehmen wir die Energie, alle Aufgaben zu bewältigen, die uns gestellt werden?
Als ich diesen Vers aus dem Römerbrief als Konfirmationsspruch bekam, hatte ich keine Ahnung, was Gott mir damit
sagen wollte. Ich wusste nur, dass ich mich nicht schämte, Gott zu kennen, sein Wort zu lesen und auch darüber zu
reden, obwohl das damals für mich unangenehme Folgen hatte. Doch diese "Folgen", haben sich im Nachhinein als
Segen erwiesen. Schämen wir uns im Alltag mitten in der Welt, unseren Glauben zu bekennen, zu leben? Das hat immer
Folgen...wie gehen wir damit um?
Darüber wollen wir mit euch nachdenken, morgen Abend,
am Sonntag, den 11. Juni 2017, um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".
Alle Hauskreis-Teilnehmer sind herzlich eingeladen und wir freuen uns auf die Gemeinschaft mit euch,
Cestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Gott spüren
von Bithya85 am 10.06.2017 19:21Hallo du 
Mal so, mal so. Es gibt Zeiten, in denen ich mich Gott sehr nah fühle, und es gibt Zeiten, in denen ich mich eher fern fühle. Aber ich weiß auch, dass das nichts heißen muss. Oft ist es grade so, dass in den Zeiten, in denen Gott mir scheinbar am fernsten ist, er mir in Wahrheit besonders nahe ist. Klingt paradox, ich weiß. Aber es ist ja nun einmal so, dass wir Gott nicht fassen können und wir verfügen nicht über ihn. Nach seiner Auferstehung hat Jesus zu Maria aus Magdala gesagt "Halte mich nicht fest", und ich denke, das trifft es in etwa. Wenn wir krampfhaft versuchen, Gott zu spüren, ihn festzuhalten, dann werden wir vielleicht etwas spüren, aber ob es Gott ist, ist ne andere Frage. (Muss aber trotzdem nichts Gefährliches sein, nur vielleicht anders.)
Außerdem: Jesus betet selbst am Kreuz "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" und er war doch selbst Gott. Die gespürte Gottverlassenheit muss also kein Zeichen von tatsächlicher Gottverlassenheit sein, denn in ihr sind wir einer Erfahrung sehr nah, die Jesus am Kreuz gemacht hat. Wir sind so - so seltsam es klingt - vielleicht näher an Jesus als wir meinen.
Und: die Nähe Gottes liegt nicht in unserem Fühlen. Sondern in seinem Versprechen, bei uns zu sein. Wir sind nicht auf das Gefühl angewiesen, dass wir Gott spüren, sondern auf seine Gnade. Und die ist verlässlich, weil Gott verlässlich ist.
Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht wäre, Gott zu spüren. Ich glaube, dass das ein sehr schöner Zugang ist, und sehr ermutigend und stärkend. Ich kenne ihn selbst und genieße ihn sehr. Aber ich bin mir auch bewusst, dass ich nicht darüber verfüge. Denn wenn ich das versuchen würde, würde ich Gott instrumentalisieren und zu meinem "Diener" machen. Und ich würde dann den Glauben kompensatorisch leben, als eine Möglichkeit, vor einer unbequemen Wirklichkeit zu fliehen. Das wäre doch ein sehr armer Glaube.
Wenn ich Gottes Nähe wirklich mal spürbar brauche (kommt ja auch vor, klar), dann bitte ich ihn einfach darum. Oft erfüllt er mir diese Bitte. Oder ich spüre nach, was es ist, das mich grade quält, so dass ich seine Nähe brauche. Und das sage ich ihm dann, wie einem Freund. Als würde er direkt neber mir sitzen. Und manchmal kommt dann tatsächlich was zurück, das so überraschend und wahr ist, dass ich denke, das kann nur von ihm sein.
Aber wie gesagt, ich habe es nicht in der Hand und das ist auch gut so 
Gottes Segen dir.
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
Gott spüren
von lighty83 am 10.06.2017 18:02Hallo ihr lieben Leser und Schreiber,
spürt ihr Gott?
Und wenn ja, wie spürt ihr ihn?
Ich spüre Ihn meistens nicht, sondern habe mehr die tiefe Gewissheit, dass das Evangelium und die Bibel wahr sind, dass Gott da ist und mich hört?
Könnte es eine Blockade geben, die verhindert, dass man Gott spüren kann?
Wenn ja, wie sieht die aus und wie kann man sie beheben?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Blessings
Lighty
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Merciful am 10.06.2017 16:39Ein guter Hinweis von dir, liebe Cleo.
Mit Jesus sterben heißt dann auch mit Jesus leben.
Begraben in der Taufe mit Jesus führt zu neuem Leben mit Jesus.
Dieses Leben mit Jesus geschieht im Schauen auf Jesus.
Das Schauen auf Jesus aber nennt die Bibel 'Glaube'.
Der perfekte Vers, der diese Aussagen unterstreicht, ist vielleicht der folgende.
Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.
Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes,
der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
(Brief des Paulus an die Galater 2, 20; Lutherbibel 2017)
Paulus lebt zwar noch im Fleisch und in der Welt, aber begraben in der Taufe mit Jesus, lebt nicht eigentlich er, sondern Christus in ihm.
So ist Christus in ihm und er daher eine neue Kreatur.
So lebt er im Glauben an den Sohn Gottes, den Gekreuzigten und Auferstandenen.
Merciful
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Cleopatra am 10.06.2017 14:44Ja, da gebe ich dir Recht.
Wo unser Unterschied ist: Es gibt einen Unterschied, dieses "Sterben" verstanden und erkannt zu haben und ein "ständig und nur auf dieses Sterben hinschauen".
Verstehst du, was ich damit meine?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wie "wandelt" man im Geist?
von solana am 10.06.2017 13:33Eine kleine Bemerkung noch zum Abschluss (nachdem der Diskussionsbedarf nun gestillt zu sein scheint
):
Dort, wo Christen im Heiligen Geist wandeln, da wirkt er auch spürbar.
Zum einen ist da, wo der Geist "herrscht", das Reich Gottes in Frieden, Freude und Gerechtigkeit spürbar da:
Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken [oder andere Dinge, die Menschen so gerne in den Vordergrund der Aufmerksamkeit rücken], sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
[] Ergänzung von mir
Der Verlust des inneren Friedens und der Freude ist oft ein erstes Anzeichen dafür, dass die Herrschaft des Heiligen Geistes eingeschränkt wird durch anderes, das sich übermächtig ausbreitet, zB Sorgen, Ärger, Enttäuschung, Zorn .....
Solche Dinge sind da und gehören zum "natürlichen" Menschsein dazu, sich verschwinden auch nicht einfach durch die Wiedergeburt.
Aber ich finde es immer eine ganz wunderbare Erfahrung, wenn diese Dinge durch das Wirken des Heiligen Geistes aus dem "Fokus" in den Hintergrund gedrängt werden und seine Kraft, sein Friede und seine Freude vor diesem dunklen Hintergrund um so heller aufstrahlt und unser ganzes Wesen immer mehr erfüllt und bestimmt.
Das ist auch für unsere Umgebung das mächtigste Zeugnis: Wenn wir gerade im "Dunklen" nicht verzweifeln und in Sorgen, Selbstmitleid, Ärger usw versinken. Wenn wir mit Menschen, die uns Böses wollen, liebevoll umgehen können, ohne uns in ihr negatives Denken hinein ziehen zu lassen und Aggressivität mit Gegenangriff und Beleidigungen mit gleicher Münze heimzahlen.
Wenn man die Berichte von "open doors" hört, dann ist es gerade dieses Zeugnis der Liebe trotz aller Angriffe und Verfolgung, das grosse Erweckungen auslöst - sogar und gerade vor allem in den Ländern, in denen "Missionieren" strenstens untersagt ist.
Und dort, wo Menschen im Heiligen Geist wanddeln, da bringt er - unweigerlich - seine Frucht:
Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.
Leider trifft man auch unter Christen sehr häufig diese Charakterisierung an:
Gal 5,19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: ... Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21... und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Möge der Heilige Geist sein Werk in jedem einzelnen von uns und in der ganzen Gemeinschaft des Leibes Christi immer mehr wirken, so dass wir wirklich Licht und Salz sein können!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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